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Autor Thema:   kampfhunde
lexx
Junghündin / Junghund

Beiträge: 15
Von:
Registriert: Apr 2000

erstellt am 06. April 2000 um 03:13 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von lexx anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
kampfhunde sind als kampfhunde gezüchtet worden, sie haben daher den reflex "kräftig
zu zupacken". wer das verniedlicht, hat im
grunde genommen nicht viel ahnung von seinem
lieben getier.
kampfhunde sollten grundsätzlich nicht in jede hand und eine kampfhundprüfung wird
wohl eher eine lächerliche prüfung an der
der staat was verdient.

Zum allgemeinwissen sollte gehören, das
kampfhunde keinen grund haben müssen, um anzugreifen und das kann auch ihr allerliebstes herrchen oder frauchen sein.

Das ist keine persönliche sache des speziellen gut erzogenen wauwaus, sondern
ein reflex der auf züchtung basiert.

kampfhundezüchter, züchten deshalb potentiell gefährliche tiere, bei denen niemand vorraussagen kann, wann es wen,
warum und wieso trifft und ob es überhaupt
jemanden trifft.

kampfhunde zeichnen sich auch dadurch aus, das sie sich beim beissen verkrampfen, leichter in einem blutrausch verfallen und während des angriffs weniger von der umwelt abgelenkt werden können.
Sie rasen plötzlich los und da können ihre
besitzer noch so schreien, rufen und mit
knüppeln auf die eindreschen.
Und wenn sie erstmal im blutrausch sind,
hält sie nur die bewußtlosigkeit oder
der tod auf und bis sie - liebes
herrchen oder frauchen - einen knüppel gefunden haben, könnten die angegriffenen längst tot oder schwer verletzt sein.

wer nunmal schon ein kampfhund hat, sollte
sich ständig über das gefährliche potential seines hundes im klaren sein und
vorrausschauend für ihn mitdenken, um gefahren so weit wie möglich vorzubeugen.
Dazu gehört der beisskorb ! nicht so nen olles leder sondern metall ! auch die leine
sollte nur dann abgenommen werden, wenn
der hund entweder sehr jung, uralt oder ein
absolut freies gelände ohne verkehr besucht wird.

ich hab nichts gegen kampfhunde, ich hab auch nichts gegen pferde, trotzdem sind sie mir
schon oft genug auf die füsse gelatscht und das bei aller erziehung. ich muss mir nicht
gleich einen sibirischen tiger zulegen, weil
ich eine katze um mich mag.

es gibt genug sehr schöne rassen, z.b. ist auch ein collie in etwa so groß wie ein dobermann und für alle diese hunde gibt es
sehr schöne alternativen.

wer einen kampfhund kauft oder gar züchtet,
und hier so groß rum posaunt interessiert sich letztendlich nur für sich selbst.

gute argumente schlägt er in den wind und es
ist ihm egal, ob jemand darunter leidet,
solange bis er plötzlich von seinem eigenen
hund grundlos angegriffen wird.

eine kampfhundesteuer würde ich zumindestens
als bremsendes anschaffungshinderniss sehen.

und bitte - jedes baby sieht niedlich aus,
selbst menschenbabys - wie wäre es mit
dem untertitel
"wollen sie dies zum opfer machen ?"

gruss lexx


IP: gespeichert

Christiane Schober
Junghündin / Junghund

Beiträge: 81
Von:
Registriert: Feb 2000

erstellt am 06. April 2000 um 10:45 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Christiane Schober anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Hallo Lexx,

deine Argumente sind sehr millitant. Natürlich darf man den Ursprung dieser Rassen nicht vergessen, jedoch gibt es durchaus Züchter die ihre Zucht nur mit den sozialisiertesten und freundlichsten Tieren durchführen. Ich habe selbst einen Colliemischling und keinen "Kampfhund", trotzdem darf man nicht alle Menschen und auch Hunde über einen Kamm scheren. Hundehalter die sich einen Hund dieser Rassen zulegen aus Prestigegründen, gut da gebe ich dir recht. Es gibt aber auch die andere Seite nämlich die Leute die Gefallen an dieser Rasse finden und dies nicht weil der Hund so schön blutrünstig sein kann, wie du es beschreibst. Hundeführerschein, warum nicht und dann für alle. Steuererhöhung? Also "Kampfhunde" eine Rasse für Reiche, die sich das leisten können und denen das Geld nichts ausmacht? Nein so kann es nicht laufen, vielmehr sollten Neubesitzer und Interessenten eine Prüfung ablegen in der sie beweisen müssen, dass sie fähig sind die Verantwortung zu übernehmen. Züchter müssen mehr kontrolliert werden nach welchen Kriterien sie die Zuchttiere auswählen, dies gild aber auch für andere Rassen.

IP: gespeichert

lexx
Junghündin / Junghund

Beiträge: 15
Von:
Registriert: Apr 2000

erstellt am 07. April 2000 um 01:15 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von lexx anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
quote:
Original erstellt von Christiane Schober:
Hallo Lexx,

deine Argumente sind sehr millitant.


na wenn ich millitant bin, dann bist du aber blauäugig... ich bin kein hundegegner und
ich schere nicht alle hundebesitzer über einen kamm...ich spreche von Kampfhunden,
also Hunde, die - wenn sie kämpfen - nicht mehr zu beherrschen sind. das sind keine niedlichen wauwi´s die sich wehren und zuschnappen, weil ihnen einer an der rute zupft.
das sind direkte angreifer, wenn es bei denen ausklickt, und leider klickt es sehr häufig aus, dann ist es als ob ein schalter von einer auf der anderen sekunde umgelegt wird. Das ist dann nicht mehr der liebe schoßhund, das ist in diesem moment ein potentieller Killer und der wird zubeissen.
ggf. bekommt er einen Krampf im Kiefer und er zerrt wütend, blind und aggressiv daran herum. Ist er frei - wie auch immer, beisst er nach oder geht auf ein neues opfer, das hilfe leistet und das tut er bis sich nichts mehr rührt oder er bewußtlos oder tot geschlagen wurde. Hat er sich beruhigt, klickt der schalter wieder um und ist wieder der liebste wauwi, den man sich vorstellen kann.


quote:

Natürlich darf man den Ursprung dieser Rassen nicht vergessen, jedoch gibt es durchaus Züchter die ihre Zucht nur mit den sozialisiertesten und freundlichsten Tieren durchführen.

jene hunde, die zugebissen haben, bezeichnete man bis zu diesem tage auch so und meisstens
auch noch danach...

quote:

Ich habe selbst einen Colliemischling und keinen "Kampfhund", trotzdem darf man nicht alle Menschen und auch Hunde über einen Kamm scheren.

Du unterstellst mir da etwas, was ich nicht gesagt habe, ICH BIN HUNDEBESITZER ! Ich muss aber keine Millitärfahrzeuge gutfinden, weil ich nen Kleinwagen fahre...
Kampfhunde sind nen Modetrend und nen sehr
gefährlicher dazu. Von 10 Kampfhundbesitzern, halten 10 ihren Hund für ungefährlich und wenn dann plötzlich einer ausklinkt, finden sie und alle anderen Besitzer größerer Hunde für alles ne Entschuldigung. Bis zu
dem Moment, wenn so ein kleiner pummliger American Staffort, Rottweiler oder nen eleganzer Dobermann sie selbst unangekündigt mit einem Blitzangriff überrascht. Das Spielzeug wird zur
Waffe, der beste Freund des Menschen zu
einem Psychopaten. Der unerschütterliche Glaube an die sorgsame Erziehung des Kampfhundes fällt wie ein Kartenhaus in sich zusammen.
Ner Freundin von mir hat der eigene Hund grundlos schwerste Verletzungen zugefügt.
Mit dem hund hab ich Monatelang gespielt,
ihm was beigebracht - der war perfekt ausgebildet, sie war eindeutig das
dominante Leittier und der Hund griff auch nicht wegen der Rudelführung oder Eifersucht,
oder sonstiges an. Der Hund klickte grundlos aus...
Sie saß am Fenster und neben ihr der Hund (Erdgeschoss), ich stand draußen und unterhielt mich mit ihr, plötzlich dreht er sich um und greift an. Ich schnappte mir einen Strick, der da rumlag, machte nen knoten rein und rannte in die Wohnung und knallte ihm mit dem knoten voll auf die nase,
bis ich ihn ins andere zimmer gejagd hatte und schloss die tür ab. der hund beruhigte sich sehr schnell, meine freundin brauchte 6 monate, bevor sie wieder ohne angst an einem
hund vorbei gehen konnte.


quote:

Hundehalter die sich einen Hund dieser Rassen zulegen aus Prestigegründen, gut da gebe ich dir recht.

Wo genau beginnt denn Prestige ? Wenn man genug Geld hat, wenn man nen Benz fährt oder wenn man trendy ist, weil man auch ein tamagotschi hat ? Bei Markenklamotten oder bei Kampfhunden ? Weil man sich schützen
will oder weil man die Umwelt schützen will ?
Das kann man aus jedem Blickwinkel anders betrachten, gelle ?

quote:

Es gibt aber auch die andere Seite nämlich die Leute die Gefallen an dieser Rasse finden und dies nicht weil der Hund so schön blutrünstig sein kann, wie du es beschreibst.

die haben also keine Prestigegründe - ist es das was du damit sagen willst ? Dafür würde ich aber meine Hand nicht ins Feuer legen...

Und wenn es keine Kampfhunde gäbe, könnte es ihnen auch nicht gefallen... und von blutrünstig habe ich auch nicht gesprochen, ich verstehe die Tiere recht gut, ich erziehe sie gelegentlich auch, aber genau deswegen gehört auch nicht jedes Tier in jede Hand...
und schon garnicht Tiere die grundsätzlich ein gefährliches Potential aufweisen. Sie sind eine potentielle Gefahr und niemand kann
vorraussehen, wann es wen wieso trifft.
Ich kauf mir auch nicht ne Hyäne weil sie mir
gefällt - ich weiss nämlich das die sehr gefährlich werden können - du wirst mir sicher zustimmen, das die auch nicht böse geboren sind, oder ?
Gerade wir als Hundefreunde sollten begreifen, das Kampfhunde potentiell gefährliche Rassen sind und sie nicht noch verniedlichen oder gar noch mehr Leute ermutigen sich ausgerechnet Kampfhunde zuzulegen.

quote:

Steuererhöhung? Also "Kampfhunde" eine Rasse für Reiche, die sich das leisten können und denen das Geld nichts ausmacht?


Na wenn für so nen Hund 2000 DM monatlich fällig wären, würden weitaus weniger rumrennen und junge Leute wie Nadine kämen garnicht erst auf die Idee sich so nen Kampfhund anzuschaffen, wenn er genausoviel
wie ein Ferrari kosten würde - idealerweise
Monatlich - das schreckt sicher auch reiche leute ab...

quote:

Hundeführerschein, warum nicht und dann für alle.
Nein so kann es nicht laufen, vielmehr sollten Neubesitzer und Interessenten eine Prüfung ablegen in der sie beweisen müssen, dass sie fähig sind die Verantwortung zu übernehmen. Züchter müssen mehr kontrolliert werden nach welchen Kriterien sie die Zuchttiere auswählen, dies gilt aber auch für andere Rassen.


Na über den Schein lach ich mich jetzt schon kaputt... wie soll er denn aussehen ? liebes hundchen, heute nicht zubeissen, morgen ist auch noch nen tag ? Guck dir doch mal die Schulzensuren an. Genie´s bleiben sitzen und
Schulische Superhirne enden als Lagerarbeiter. Glaubst du etwa, das die Bewertungen bei nem hundeführerschein plötzlich stimmen könnten ?

was mich eigentlich ärgert, ist das sich hier ne menge leute einer meinung anschliessen, ohne das mal richtig zu durchdenken....
und wenn sich einer aufregt, isser halt Hundehasser, der von den medien aufgehetzt wurde...
so einfach isses aber nicht...

kampfhunde sind nunmal gefährlich und daran ändert ne prüfung rein garnichts. Man muss erstmal das Bild des niedlichen süßen freundlichen Kampfhundes zerreissen und real existierende Fakten nicht mit blümchen verzieren.
Guck dir mal dieses Rottweiler-Bild an,
warum braucht dieser süsse anscheinend recht wohlerzogene Hund wohl so nen stählernen Würger... ich würde mein kind
nicht mit so nem kraftpaket spielen schicken... weder mit nem eigenen noch mit nem fremden. Denk mal drüber nach und versuch die meinungen anderer kategorisch draußen zu halten...

gruss lexx

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Nadine
Junghündin / Junghund

Beiträge: 40
Von:D 48683 Ahaus
Registriert: Mrz 2000

erstellt am 07. April 2000 um 07:47 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Nadine anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Jeder Hund kann ausklinken, nicht nur ein Hund dieser Rassen. Ich weiß nicht was Du mit deiner Meinung bezwecken willst! Möchtest du etwa auch das alle Hunde dieser "Kampf"hundrassen verboten werden? Da nimm doch mal das Beispiel mit dem Kind was jetzt einen Holländischen Polizisten beinahe tot gefahren hat, da sagst du doch auch nicht es darf niemand mehr Kinder bekommen.


quote:
Original erstellt von lexx:

Na über den Schein lach ich mich jetzt schon kaputt... wie soll er denn aussehen ? liebes hundchen, heute nicht zubeissen, morgen ist auch noch nen tag ? Guck dir doch mal die Schulzensuren an. Genie´s bleiben sitzen und
Schulische Superhirne enden als Lagerarbeiter. Glaubst du etwa, das die Bewertungen bei nem hundeführerschein plötzlich stimmen könnten ?

was mich eigentlich ärgert, ist das sich hier ne menge leute einer meinung anschliessen, ohne das mal richtig zu durchdenken....
und wenn sich einer aufregt, isser halt Hundehasser, der von den medien aufgehetzt wurde...
so einfach isses aber nicht...

kampfhunde sind nunmal gefährlich und daran ändert ne prüfung rein garnichts. Man muss erstmal das Bild des niedlichen süßen freundlichen Kampfhundes zerreissen und real existierende Fakten nicht mit blümchen verzieren.
Guck dir mal dieses Rottweiler-Bild an,
warum braucht dieser süsse anscheinend recht wohlerzogene Hund wohl so nen stählernen Würger... ich würde mein kind
nicht mit so nem kraftpaket spielen schicken... weder mit nem eigenen noch mit nem fremden. Denk mal drüber nach und versuch die meinungen anderer kategorisch draußen zu halten...

gruss lexx


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Christiane Schober
Junghündin / Junghund

Beiträge: 81
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Registriert: Feb 2000

erstellt am 07. April 2000 um 10:15 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Christiane Schober anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Hallo Lexx,

blauäugig sein, nein eigentlich nicht. Deine Argumente stimmen zumeist schon. Ich bin vorsichtig damit, alle Menschen in einen großen Topf zu schmeißen und zu sagen: Alles "Kampfhundebesitzer alles schlechte Menschen". Die Begründungen warum sich jemand eine bestimmte Rasse zulegt sind sehr manigfaltig und natürlich kann man hier die Frage stellen: Warum ausgerechnet diese Rassen. Fest steht auf alle Fälle, dass Rassen wie der Amstaff oder Bulli durch Fehlzucht oder wie man es auch nennen möchte einen Genfehler haben. Diesen Hunden wurde ihr natürlichster Instinkt und ihre grundlegensten Verhaltensweisen abgezüchtet, eben z.B. bei einer Rauferei aufzuhören wenn sich der Gegner unterworfen hat. Auch die Hemmschwellen sind anders gelagert. Das streite ich auch alles gar nicht ab. Nur... der Oberbegriff "Kampfhund" so wie er in den ganzen Anhängen der Ämter bezeichnet und eingeordnet wird schließt auch die alten Kampfhundrassen mit ein. Da ist z.B. die Bordeaux Dogge, früher auch als "Kampfhund" gezüchtet, allerdings wurden hier die natürlichen Verhaltensweisen "nicht" weggezüchtet, sondern hier wurde nur Wert auf Größe und Kraft gelegt. Diese Hunde wurden auch nicht gegen andere Hunde in eine Pit geschickt, sondern zu mehreren in eine Arena gegen beispielsweise Bären, auch zur Belustigung der Zuschauer ergo des Menchen. Diese Rassen von anno dazumal, sind heute wirklich problemlose Familienhunde, die nicht das Gefahrenpotential der "neuen Kampfhundrassen" besitzen. Ich verteidige auf keinen Fall und ich möchte auch nichts beschönigen, ich möchte nur nicht das die Menschheit eine wahre Hetzjagt auf eine bestimmte Rasse ausführt, deren Verhalten vom Mensch gesteuert wurde und hierbei "alle" unter den Namen Kampfhund fallende Tiere über einen Kamm geschoren werden.
Der Führerschein für Hunde ist fast nicht zu realisieren, aber auch eine Erhöhung der Steuer, wie du schon meintest 2000,-- DM im Monat, würde doch nur dazu führen, dass die gefährlichsten aller Besitzer solcher Rassen, so z.B. aus dem Millieu (bei denen Geld keinerlei Rolle spielt) weiterhin diese Tiere besitzen und diejenigen die eigentlich gute Absichten haben könnten sich diese Tiere ja gar nicht leisten. Ende vom Lied wäre das sich eigentlich nicht viel ändert außer, daß die fähigeren und verantwortungsbewußten Hundehalten aus Kostengründen auf eine andere Rasse zurückgreifen, die Gefahrenquelle wäre allerdings hierdurch nicht gebannt, denn die gewissenlosen hätten ihre Tiere ja noch.

Wir alle müssen endlich begreifen, daß der Mensch mit all seiner scheinbaren Intelligenz die Zügel hierbei in der Hand hat, daß es nichts nützt auf die Rassen zu schimpfen, wenn es weiterhin Züchter gibt, die ihren grausamen Weg weitergehen und ohne Rücksicht auf das Lebewesen aus Profitgier Tiere erschaffen die dann in unserer Gesellschaft nicht bestehen können. Denn der Hund kann am Ende doch nur der Verlierer dieses Spiels sein. Und ich möchte nochmals betonen, daß ich auf keinen Fall "ausgeklinkte" Hunde verteidige und ich denke auch das vieles vorher verhindert hätte werden können, wenn der Besitzer die vielen kleinen Signale seines Tieres vorher richtig gedeutet hätte. Denn ich glaube auch, daß nicht alle dieser Hunde einfach "Klick" machen, sondern das man im Ansatz schon ein agressives Potential erkennen kann, wenn man auch will oder besser wenn man weiß worauf man achten muß. Viele Menschen sind so von sich selbst überzeugt, daß sie es nicht merken, daß sie eigentlich ungeeignet sind einen Hund zu erziehen und dabei so grobe Fehler machen, daß das Ende vom Lied morgen in der Zeitung steht und der Hund wieder mal zur Bestie gemacht wurde, nämlich von der Bestie Mensch.

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lexx
Junghündin / Junghund

Beiträge: 15
Von:
Registriert: Apr 2000

erstellt am 11. April 2000 um 00:32 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von lexx anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
quote:
Hallo Lexx,
Ich bin vorsichtig damit, alle Menschen in einen großen Topf zu schmeißen und zu sagen: Alles "Kampfhundebesitzer alles schlechte Menschen".

hi,
niemand will hier alle menschen oder alle hunde in einem topf schmeissen... ich benutze diese redewendung garnicht, weil sie immer falsch ist.

quote:

Warum ausgerechnet diese Rassen.

ja und, warum muss das denn nu unbedingt sein ? hängt daran nun die existenz des besitzers ? ich denke eher nicht...

quote:

.... bei einer Rauferei aufzuhören wenn sich der Gegner unterworfen hat. Auch die Hemmschwellen sind anders gelagert. Das streite ich auch alles gar nicht ab. Nur...

Das ämter nicht besonders schnell sind, weiss wohl ein jeder aus schmerzlicher erfahrung,
wenn du mich jedoch direkt fragst, lieber
ein paar rassen zuviel als eine zuwenig...

quote:

...hier wurde nur Wert auf Größe und Kraft gelegt. Diese Hunde wurden auch nicht gegen andere Hunde in eine Pit geschickt, sondern zu mehreren in eine Arena gegen beispielsweise Bären, auch zur Belustigung der Zuschauer ergo des Menchen.

diese sogenannten bärenhunde wurden sicherlich auch mal auf eine schutzfunktion
gegenüber bären und wölfen gezüchtet...
lessie mag zwar ne rühmliche ausnahme sein,
aber im allgemeinen ergreifen die niedlichen
kuschelhunde lieber die flucht, als sich mit einem bären anzulegen.
fakt ist, wenn eine derart stabiler hund dieser rassen mehrfach auch auf menschen losgeht, ist er eine potentielle bedrohung
und wenn ich vor dem gefahrenpotential
irgendeines hundes angst habe, dann
ist es mir schnurz egal, ob die rasse nun 200
jahre, 2000 jahre oder 20 jahre alt ist

und es ist mir ebenso egal, ob der wauwau kinderlieb ist und mit nachbars kids groß geworden ist oder ob der mal als karnickelwauwau oder als bärentöter gezüchtet wurde. ich hab dann nämlich auch nen natürlichen Reflex mit namen "Angst" und wenn ich dann noch den größten teil ihrer besitzer sehe, beruhigt mich das keinesfalls.

quote:

eine wahre Hetzjagt auf eine bestimmte Rasse ausführt, deren Verhalten vom Mensch gesteuert wurde und hierbei "alle" unter den Namen Kampfhund fallende Tiere über einen Kamm geschoren werden.

das kann man auch umkehren, es wird ne
hetzjagd auf ein paar ausdrückliche kampfhundgegner gemacht, und denen unterstellt man generell das sie alle hunde
hassen.

ich finde du solltest dich mal grundlegend
in die situation einer angegriffenen person
hinein versetzen und nicht nur alles mit dem armen hundeblick betrachten. es gibt zwei seiten der medallie und die frage wäre dann,
ob die existenz eines "abgeschafften Hundes" wichtiger ist, als die existenz jener menschen, die dabei schwer verletzt oder zu tode gekommen sind.

im übrigem möchte ich noch erwähnen, das die besitzerin des rottweilers ihren hund als "kinderlieb" beschrieben hat und das die hunde keinesfalls 24 stunden im zwinger
saßen, die müssen also durchaus nicht psychisch geschädigt gewesen sein. da brockelt die Entschuldigung für das verhalten des hundes...

quote:
.. aber auch eine Erhöhung der Steuer, wie du schon meintest 2000,-- DM im Monat, würde doch nur dazu führen, dass die gefährlichsten aller Besitzer solcher Rassen, so z.B. aus dem Millieu (bei denen Geld keinerlei Rolle spielt) weiterhin diese Tiere besitzen und diejenigen die eigentlich gute Absichten haben könnten sich diese Tiere ja gar nicht leisten.

naja, nu laufen im rotlicht nicht nur reiche rum und unter denen die gute absichten haben,
lassen sich sicher ein paar reiche finden,
die sich das leisten können.

auf jeden fall wären es weniger als jetzt und damit wäre es schon nen fortschritt. Dann könnte man ein zentral kontrolliertes umzüchtungsprogramm starten, mit dem ziel,
den gendefekt zu beheben, wegen mir wär auch ne genmanipulation einen versuch wert.

quote:

die Gefahrenquelle wäre allerdings hierdurch nicht gebannt, denn die gewissenlosen hätten ihre Tiere ja noch.

naja, zumindestens wäre sie erheblich kleiner und erstmal müssten sich die gewissenlosen den auch erstmal leisten
können und bei 2000 dm pro monat würde ich mir das als superreicher auch nicht unbedingt gönnen.

quote:

und ohne Rücksicht auf das Lebewesen aus Profitgier Tiere erschaffen die dann in unserer Gesellschaft nicht bestehen können.

interessant, und müssen wir nun deswegen was
erzwingen was mit deinen worten "in unserer Gesellschaft nicht bestehen" kann ? müssen wir das denn ?

quote:

Denn der Hund kann am Ende doch nur der Verlierer dieses Spiels sein.

ne, dann schon besser menschen als verlierer ? etwas, was nicht existiert, kann auch nicht
verlieren. Da ist absolut keine grausamkeit dahinter.

quote:
...auf keinen Fall "ausgeklinkte" Hunde verteidige und ich denke auch das vieles vorher verhindert hätte werden können, wenn der Besitzer die vielen kleinen Signale seines Tieres vorher richtig gedeutet hätte.

diese aussage ist ein prinzipieller denkfehler !
die besitzer können die vielen kleinen signale garnicht richtig deuten, wenn sie überhaupt da sind, was überhaupt nicht sein muss und schon oft genug bewiesen wurde.

dann dürfte nämlich nur dann jemand vom pferd fallen, wenn er die signale richtig deutet,
was leider auch nicht stimmt.

quote:

Denn ich glaube auch, daß nicht alle dieser Hunde einfach "Klick" machen, sondern das man im Ansatz schon ein agressives Potential erkennen kann, wenn man auch will oder besser wenn man weiß worauf man achten muß.

du glaubst, so wie es die meissten glauben,
und genau dieser Glaube ist falsch,
leider sind die gläubigen nur zu bekehren wenn sie es mit eigenen augen sehen, aber dann war´s wiedermal zu spät und wieder hat einer von diesen dummen menschen als opfer herhalten müssen.

quote:

Viele Menschen sind so von sich selbst überzeugt, daß sie es nicht merken, daß sie eigentlich ungeeignet sind

es gibt jedoch nur diese menschen und da wir die menschen schlecht austauschen können,
sollte er sich einen besten freund suchen,
der grundsätzlich den biss als letzen natürlichen ausweg betrachtet.
letztendlich kanns doch nu wirklich nicht so wichtig sein, ob da nun nen 25 kg schwerer rottweiler bellt oder nen ob das nu der halbhohe gefleckte terrier von nebenan ist.

quote:

nämlich von der Bestie Mensch.

der mensch mag ne bestie sein, leider ist er nicht so einfach abzuschaffen, deswegen müssen wir ihn schon so nehmen wie er nu halt mal ist... und das ist in erster linie menschlich

und weil wir so schön menschlich sind, denken wir das wir die aggression eines tieres an dessen verhalten vorhersehen
können ... unzwar denkt das jeder und prinzipiell nur leider sind tiere nicht berechenbar und deswegen möchte ich nicht einem rottweiler oder staffort in den fang laufen...

ps: da ist mir nen kleiner pfiffi allemale lieber

gruzi lexx

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lexx
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erstellt am 11. April 2000 um 00:47 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von lexx anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
hi nadine,

quote:
Original erstellt von Nadine:
Jeder Hund kann ausklinken, nicht nur ein Hund dieser Rassen. Ich weiß nicht was Du mit deiner Meinung bezwecken willst!

aber die anderen hunde klinken aus, weil sie sich in lebensgefahr sehen... und die rennen nicht los und beissen alte omis die den müll runtertragen.... oder ?

ich bezwecke damit, das du dir deinen wunsch warum du so einen gefährlichen hund haben willst, noch mal gründlich überlegst. solch ein hund ist kein spielzeug sondern das ist der gegenwärtige modetrend.
wenn du was besonderes willst, kauf dir
nen adeligen collie oder nen energischen huskie, oder irgendwas anderes spezielles....
ich wäre der erste der dir zu jedem anderen
nicht-kampfhund gratuliert...
was ist den an dem hund dran, was nen anderer nicht hätte ?

[QUOTE][B]
Möchtest du etwa auch das alle Hunde dieser "Kampf"hundrassen verboten werden?


du willst ne antwort ? Ja, ich würde es begrüßen sie aus dem alltäglichen verkehr rauszuziehen... und idealerweise ihre zucht legal und illegal einzustellen....

quote:

Da nimm doch mal das Beispiel mit dem Kind was jetzt einen Holländischen Polizisten beinahe tot gefahren hat, da sagst du doch auch nicht es darf niemand mehr Kinder bekommen.

wenn der junge ne vernünftige umwelt hätte,
käme er bestimmt nicht auf die idee, ich würd
ihm den hintern versohlen, damit der erstmal
grenzen kennenlernt.
aber bei dieser frage wäre mal interessant was bei dir an erster stelle steht,
der hund oder das kind ?

gruzi lexx

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Christiane Schober
Junghündin / Junghund

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erstellt am 11. April 2000 um 15:41 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Christiane Schober anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
hi,
niemand will hier alle menschen oder alle hunde in einem topf schmeissen... ich benutze diese redewendung garnicht, weil sie immer falsch ist.
__________________________________________
->Ach nein? dann lies mal weiter unten deinen Text, denn da schreibst du, dass es dir egal ist ob alte oder neue Kampfhundrasse. Alles was zählt ist die Angst vor ihnen.
_____________________________________________
quote:

Warum ausgerechnet diese Rassen.

ja und, warum muss das denn nu unbedingt sein ? hängt daran nun die existenz des besitzers ? ich denke eher nicht...
_____________________________________________
->Nein, tut es sicher nicht, aber davon war auch nicht die Rede, sondern von Geschmack und über den läßt sich bekannter Weise streiten. (was aber nicht heißt das diese Rassen meinem Geschmack entsprechen)
_____________________________________________

quote:

.... bei einer Rauferei aufzuhören wenn sich der Gegner unterworfen hat. Auch die Hemmschwellen sind anders gelagert. Das streite ich auch alles gar nicht ab. Nur...

Das ämter nicht besonders schnell sind, weiss wohl ein jeder aus schmerzlicher erfahrung,
wenn du mich jedoch direkt fragst, lieber
ein paar rassen zuviel als eine zuwenig...
___________________________________________
->Sollte das nicht eher umgekehrt gemeint sein? Lieber eine Rasse weniger als eine zuviel?
____________________________________________

quote:

...hier wurde nur Wert auf Größe und Kraft gelegt. Diese Hunde wurden auch nicht gegen andere Hunde in eine Pit geschickt, sondern zu mehreren in eine Arena gegen beispielsweise Bären, auch zur Belustigung der Zuschauer ergo des Menchen.

diese sogenannten bärenhunde wurden sicherlich auch mal auf eine schutzfunktion
gegenüber bären und wölfen gezüchtet...
lessie mag zwar ne rühmliche ausnahme sein,
aber im allgemeinen ergreifen die niedlichen
kuschelhunde lieber die flucht, als sich mit einem bären anzulegen.
____________________________________________
->Klar und deswegen gibt es ja auch Jagdhunde, die dann die Flucht ergreifen. Findest du nicht das du da etwas abschweifst?
____________________________________________
fakt ist, wenn eine derart stabiler hund dieser rassen mehrfach auch auf menschen losgeht, ist er eine potentielle bedrohung
____________________________________________
->Und da bin ich ganz deiner Meinung!!! Und etwas anderes habe ich nie behauptet!!!
___________________________________________
und wenn ich vor dem gefahrenpotential
irgendeines hundes angst habe, dann
ist es mir schnurz egal, ob die rasse nun 200
jahre, 2000 jahre oder 20 jahre alt ist
____________________________________________
->Ja... siehe meine Antwort oben... die Sache mit dem über einen Kamm scheren. Ich finde man muss schon Unterschiede machen.
____________________________________________

und es ist mir ebenso egal, ob der wauwau kinderlieb ist und mit nachbars kids groß geworden ist oder ob der mal als karnickelwauwau
_____________________________________________
->Wie jetzt, auch keine Dackel mehr?
_____________________________________________
oder als bärentöter gezüchtet wurde. ich hab dann nämlich auch nen natürlichen Reflex mit namen "Angst" und wenn ich dann noch den größten teil ihrer besitzer sehe, beruhigt mich das keinesfalls.
_____________________________________________
->Da gebe ich dir auch wieder Recht. Viele Besitzer sind nicht gerade vertrauenserweckend
_____________________________________________

quote:

eine wahre Hetzjagt auf eine bestimmte Rasse ausführt, deren Verhalten vom Mensch gesteuert wurde und hierbei "alle" unter den Namen Kampfhund fallende Tiere über einen Kamm geschoren werden.

das kann man auch umkehren, es wird ne
hetzjagd auf ein paar ausdrückliche kampfhundgegner gemacht, und denen unterstellt man generell das sie alle hunde
hassen.
_____________________________________________
->Nein Nein Nein, ganz sicher nicht von mir. Ich bin fest davon überzeugt dass du Hunde liebst, aber ich denke auch dass deine Angst dich sehr hart macht. Ich kenne selbst 2 "Kampfhunde", finde diese in Ordnung, da ich mit ihnen bisher keinerlei schlechte Erfahrung gemacht habe. Kann aber auch die Leute verstehen die die Straßenseite wechseln. Hier überwiegt das Prinzip: was ich nicht kenne, davor hab ich Angst. Und das was du kennst ist nur schlechte Erfahrung. Wie willst du aus dieser Situation heraus objektiv entscheiden?
_____________________________________________

ich finde du solltest dich mal grundlegend
in die situation einer angegriffenen person
hinein versetzen und nicht nur alles mit dem armen hundeblick betrachten.
_____________________________________________
->Das versuche ich auch und ich kann jedes Opfer verstehen der den Tod dieser Tiere fordert, die ihn angegriffen haben.
_____________________________________________
es gibt zwei seiten der medallie und die frage wäre dann,
ob die existenz eines "abgeschafften Hundes" wichtiger ist, als die existenz jener menschen, die dabei schwer verletzt oder zu tode gekommen sind.
_____________________________________________
->Nein auf keinen Fall. Mensch vor Hund.
_____________________________________________
im übrigem möchte ich noch erwähnen, das die besitzerin des rottweilers ihren hund als "kinderlieb" beschrieben hat und das die hunde keinesfalls 24 stunden im zwinger
saßen, die müssen also durchaus nicht psychisch geschädigt gewesen sein. da brockelt die Entschuldigung für das verhalten des hundes...
_____________________________________________
->Keine Entschuldigung für den Hund, nur eine eventuelle Erklärung.
_____________________________________________

quote:
.. aber auch eine Erhöhung der Steuer, wie du schon meintest 2000,-- DM im Monat, würde doch nur dazu führen, dass die gefährlichsten aller Besitzer solcher Rassen, so z.B. aus dem Millieu (bei denen Geld keinerlei Rolle spielt) weiterhin diese Tiere besitzen und diejenigen die eigentlich gute Absichten haben könnten sich diese Tiere ja gar nicht leisten.

naja, nu laufen im rotlicht nicht nur reiche rum und unter denen die gute absichten haben,
lassen sich sicher ein paar reiche finden,
die sich das leisten können.
_____________________________________________
->Dem kann ich mich nicht anschließen. Schau dir mal das Tierheim Frankfurt an. 85% Kampfhunde, davon alle aus dem Millieu. Und Geld spielt bei diesen Leuten wirklich keine Rolle, wenn es darum geht ihr Ego durch einen solchen Hund aufzubauen.
_____________________________________________
auf jeden fall wären es weniger als jetzt und damit wäre es schon nen fortschritt. Dann könnte man ein zentral kontrolliertes umzüchtungsprogramm starten, mit dem ziel,
den gendefekt zu beheben,
_____________________________________________
->Das ist ein schöner Wunschtraum der leider in so kurzer Zeit nicht realisierbar ist. Denn um Umzuzüchten braucht es Einkreuzung anderer Rassen und damit wäre der Bulli z.B. kein Bulli mehr. Was soll das bringen, dann doch lieber Zuchtverbot, oder?
_____________________________________________
wegen mir wär auch ne genmanipulation einen versuch wert.
_____________________________________________
->Und wenn das auch schief geht, dann manipulieren wir halt so lange rum bis der Hund endlich zu dem geworden ist was wir uns wünschen? Was passiert mit dem Ausschuß? Wir sprechen hier über Lebewesen und nicht über Zuchttomaten, die man größer oder kleiner, saftiger oder fleischiger züchtet oder "manipuliert" solange bis wir den gewünschten Erfolg erreicht haben.
_____________________________________________

quote:

die Gefahrenquelle wäre allerdings hierdurch nicht gebannt, denn die gewissenlosen hätten ihre Tiere ja noch.

naja, zumindestens wäre sie erheblich kleiner und erstmal müssten sich die gewissenlosen den auch erstmal leisten
können und bei 2000 dm pro monat würde ich mir das als superreicher auch nicht unbedingt gönnen.
_____________________________________________
->Du vielleicht nicht aber eingige andere schon. Drogen sind auch verboten und teuer, trotzdem gibt es genügend Menschen die eine Menge Geld dafür ausgeben. Ob sie es nun haben oder nicht.
_____________________________________________

quote:

und ohne Rücksicht auf das Lebewesen aus Profitgier Tiere erschaffen die dann in unserer Gesellschaft nicht bestehen können.

interessant, und müssen wir nun deswegen was
erzwingen was mit deinen worten "in unserer Gesellschaft nicht bestehen" kann ? müssen wir das denn ?
_____________________________________________
->Nein müssen wir nicht und ich sage noch mal das ich keine Entschuldigung für agressive "Kampfhunde" suche. Ich versuche nur blinde Wut einzubremsen und den Leuten zu sagen, daß der Mensch dafür verantwortlich ist.
_____________________________________________

quote:

Denn der Hund kann am Ende doch nur der Verlierer dieses Spiels sein.

ne, dann schon besser menschen als verlierer ? etwas, was nicht existiert, kann auch nicht
verlieren. Da ist absolut keine grausamkeit dahinter.
_____________________________________________
->Wenn diese Rassen nicht existieren würden, dann hätten wir diese Diskussion auch nicht, da es sie aber gibt müssen wir alles versuchen, damit man eine Regelung findet die für alle Beteiligten auch eine Lösung darstellt. Das kann aber sicherlich nicht Genmanipulation sein. Sehe es mal so: Der Mensch erschafft eine Rasse mit der man nicht klar kommt. Tja uns was nu? Ach wir schaffen sie einfach wieder ab. Oder wir manipulieren ein bisschen hier und ein bisschen da....Sind wir Gott? Vielleicht sollten wir uns solche Entscheidungen vorher überlegen.
_____________________________________________

quote:
...auf keinen Fall "ausgeklinkte" Hunde verteidige und ich denke auch das vieles vorher verhindert hätte werden können, wenn der Besitzer die vielen kleinen Signale seines Tieres vorher richtig gedeutet hätte.

diese aussage ist ein prinzipieller denkfehler !
die besitzer können die vielen kleinen signale garnicht richtig deuten, wenn sie überhaupt da sind, was überhaupt nicht sein muss und schon oft genug bewiesen wurde.
_____________________________________________
->Ich sagte "manche" und nicht immer und alle. Wenn du einen Welpen hast, der schon mit 12 Wochen fletschend auf andere Hunde losgeht, dann ist das nicht lustig, sondern bedenklich. Wenn der selbe Hund dann einen Menschen anfällt, dann ist es doch Lüge wenn der Besitzer behauptet, das dieser Hund noch nieeee agressive Zeichen gezeigt hat.
_____________________________________________
dann dürfte nämlich nur dann jemand vom pferd fallen, wenn er die signale richtig deutet,
was leider auch nicht stimmt.
_____________________________________________
->So n Quatsch, jeder der sich aufs Pferd setzt sollte wissen, dass das Pferd ein Fluchttier ist und wenn es sich erschrickt dann kann es halt passieren, das es durchgeht und der Reiter runterfällt, so einfach ist das.
_____________________________________________

quote:

Denn ich glaube auch, daß nicht alle dieser Hunde einfach "Klick" machen, sondern das man im Ansatz schon ein agressives Potential erkennen kann, wenn man auch will oder besser wenn man weiß worauf man achten muß.

du glaubst, so wie es die meissten glauben,
und genau dieser Glaube ist falsch,
leider sind die gläubigen nur zu bekehren wenn sie es mit eigenen augen sehen, aber dann war´s wiedermal zu spät und wieder hat einer von diesen dummen menschen als opfer herhalten müssen.
_____________________________________________
->Nein niemand sollte Opfer werden müssen, damit man die Gefährlichkeit erkennt. Nur viele Besitzer unterschätzen das Potential ihres Tieres und denken sie hätten alles im Griff. Und wenns dem Esel zu wohl wird geht er aufs Eis, das wissen wir alle. Und wenn der Besitzer seinen 5. Hund hat, wird er lockerer mit allem umgehen. Und das kann es wohl nicht sein.
_____________________________________________

quote:

Viele Menschen sind so von sich selbst überzeugt, daß sie es nicht merken, daß sie eigentlich ungeeignet sind

es gibt jedoch nur diese menschen
_____________________________________________
->oh nein es gibt auch andere!!!!
_____________________________________________
und da wir die menschen schlecht austauschen können,
sollte er sich einen besten freund suchen,
der grundsätzlich den biss als letzen natürlichen ausweg betrachtet.
letztendlich kanns doch nu wirklich nicht so wichtig sein, ob da nun nen 25 kg schwerer rottweiler bellt oder nen ob das nu der halbhohe gefleckte terrier von nebenan ist.
_____________________________________________
->Nein so wichtig kanns wohl nicht sein, wenn da die Sache mit dem Geschmack nicht wäre. Ob der Geschmack mancher Besitzer nun gut zu heißen ist, sei mal dahin gestellt.
_____________________________________________

quote:

nämlich von der Bestie Mensch.

der mensch mag ne bestie sein, leider ist er nicht so einfach abzuschaffen, deswegen müssen wir ihn schon so nehmen wie er nu halt mal ist... und das ist in erster linie menschlich
_____________________________________________
->Klar, da es hier ja um einen selbst geht. Aber der Mensch hat auch eine höhere Intelligenz und die sollte ihm eigentlich schon zeigen, was gut oder schlecht ist.
_____________________________________________
und weil wir so schön menschlich sind, denken wir das wir die aggression eines tieres an dessen verhalten vorhersehen
können ... unzwar denkt das jeder und prinzipiell nur leider sind tiere nicht berechenbar und deswegen möchte ich nicht einem rottweiler oder staffort in den fang laufen...
_____________________________________________
->Wenn man das nicht an seinem Verhalten vorhersehen kann, ja an was denn dann? Unberechenbar sind bestimmt einige, da hast du recht.
_____________________________________________
ps: da ist mir nen kleiner pfiffi allemale lieber

gruzi lexx[/B][/QUOTE]

[Diese Nachricht wurde von Christiane Schober am 11. April 2000 editiert.]

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Nadine
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erstellt am 13. April 2000 um 18:11 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Nadine anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Hallo LEXX!
Hättest du Ahnung von diesen Rassen wüsstest du, das die Hunde früher so gezüchtet wurden dass sie niemals einen Menschen anfallen. Hat einer der Kampfhunde früher einen Menschen gebissen, wurde er sofort aus der Zucht genommen!!! Heutzutage züchten die legalen Züchter auf Familienhunde. Hast du dich eigentlich schonmal ausgiebig mit diesen Rassen beschäftigt? Das solltest DSu vielleicht mal tuhen, dann würdest du deine primitive Meinung aber ganz schnell ändern. Du weißt gar nicht was Du diesen Hunden mit deiner Meinung antust, sie sind nicht anders als dein, oder mein Hund, es sind Tiere die Leben wollen und akzeptiert werden wollen wie wir Menschen auch! Also kauf dir doch einfach mal ein Buch über die Rassen die Dir Angst machen!!! Bye Nadine!

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Christiane Schober
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erstellt am 14. April 2000 um 14:28 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Christiane Schober anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Liebe Nadine,

auch wenn ich in vieler Hinsicht nicht der Meinung von Lexx bin, muß man aber jedem zugestehen, dass er Angst vor diesen Rassen hat, die in der Presse so derart mit Sensationsberichten zerissen werden. Wie ich schon in mehreren Berichten geschrieben habe, kenne ich persönlich selbst einen Amstoff und einen Bulli und beide sind wirklich nette Tiere, die auch mit anderen Hunden auf der Wiese spielen ohne gleich in einen Blutrausch zu verfallen. Daher bestehe ich auch immer darauf, dass nicht alle Hunde dieser Rassen in einen Topf geworfen werden, sondern dass man wirklich individuall entscheidet. Was allerdings wirklich stimmt, ist die Tatsache, dass Bulli oder Amstaff durch gezielte Züchtung einiges an- oder weggezüchtet wurde, was einen "normalen" Hund so ausmacht. Z.B. sind die Hemmschwellen zuzubeißen (allerdings eigentlich auf andere Hunde bezogen) negiert worden. So kann es durchaus vorkommen, dass ein Hund dieser Rassen (nicht alle) schwanzwedelnd auf einen anderen Hund zuläuft und zubeißt. Das sind dann die Berichte, die von der Presse aufgenommen und der Menschheit präsentiert werden. Auf natürliches Verhalten wurde bei diesen Rassen zu Beginn der Zucht keinen Wert gelegt, sondern eher, dass sie lange in der Pit durchhalten, auch wenn sie große Schmerzen haben. Mittlerweile werden diese Rassen aber wieder mehr dazu gezüchtet, als Familienhund zu dienen. Die Anlagen, die aber in ihren Genen noch zum Teil vorhanden sind, darf man nicht unterschätzen und ich bin der Meinung, dass Menschen die selbst labil und ohne Durchsetzungsvermögen sind und ganz schlimm, keine Hundekenner mit Erfahrung sind, die Finger von diesen Rassen lassen sollten. Nicht, weil sie sonst blutrünstige Monster an ihrer Seite haben, sondern weil sie sonst ein Dominanzproblem bekommen könnten. Natürlich kann man Angst nicht einfach durch ein paar Briefe bei jemanden aus dem Weg räumen und so wird es niemals der Fall sein, daß durch das lesen eines Buches alleine die Angst verschwindet. Nur durch intensives Beschäftigen mit diesen Tieren kann man langsam Vertrauen aufbauen und die Erkenntniss gewinnen, dass es auch hier wirklich liebenswerte Wesen gibt, die nicht nur auf eine Gelegenheit warten jemanden zu zerfleischen. Man sollte mit diesem Thema vorsichtig und sorgsam umgehen. Nicht alle Amstaffs oder Bullis sind reißende Bestien und nicht alle sind friedliebend. Das gild auch füe andere Rassen, nur das bei diesen Rassen das Fundament der Zucht im Ursprung der Hundekampf war. Das nun auf einmal auch die "normale Gesellschaft" gefallen an ihnen findet, ist hoffentlich der Beginn auch diesen Rassen eine neue Chance zu geben. Hunde, egal welcher Rasse sie angehören, die einen anderen Hund oder einen Menschen anfallen, müssen in jedem Fall aus unserer Gesellschaft verschwinden. Wir müssen lernen, dass der Mensch bei seiner Züchterei die Prioritäten so setzt, dass nicht der Profit oder gar die Sensationslust im Vordergrund steht. Ein Wesen dass von uns "erschaffen" wurde sollte auch von uns nicht "verdammt" werden. Wir tragen die Verantwortung für unsere Taten, ob in der Erziehung oder in der Zucht unserer Begleiter.

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Nadine
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erstellt am 14. April 2000 um 21:40 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Nadine anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
HI!
Was du sagst ist falsch, der American Staffordshire Terrier ist eine Hunderasse mit einer sehr hohen Reizschwelle und das wirst Du in jedem Buch über diese Rasse nachlesen können. Wenn andere Leute Angst vor Hunden haben, respektiere ich das, auch wenn ich das nicht verstehen kann, aber LEXX hat keine Angst, es sieht für mich eher danach aus, als hätte er einen Hass auf diese Rassen. Und bei soetwas hört meine Toleranz auf. Jetzt kommt nach der Ausländerfeindlichkeit auch noch die Kampfhundfeindlichkeit, wohin soll dieser Mist eigentlich noch führen. Anscheinend denken die Menschen Sie können mit der Natur und den Tieren machen was Sie wollen. Doch da liegen Sie falsch. Gruß Nadine!!!

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lexx
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erstellt am 14. April 2000 um 23:19 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von lexx anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Liebe Nadine, wenn du mich schon im Web so aggressiv anfährst,
weil ich anderer Meinung bin, dann frag ich mich, wie diese
Aggressivität wohl auf einen jungen Kampfhund wirken mag.
Gewöhnlich orientieren sich ja Hunde stark an ihren menschlichen
Bezugspersonen.

Und an Christiane gerichtet frage ich dich, wie soll ich wohl
Kampfhunde akzeptieren, wenn deren Besitzer schon derart aggressiv
auf eine Diskussion reagieren ? Wann ist der Punkt erreicht, an
dem diese Besitzer auf das Unverständnis ihrer Umgebung mit
der Androhung reagieren, ihren Hund "loszuschicken" ?

Wenn es schon unvermeidlich sein muss, das Kampfhunde in die Hand
eines jeden kommen können, dann erwarte ich als Otto-Normalfussgänger,
das sich diese Besitzer besonders verantwortungsvoll verhalten
und das definiere ich so:

- das diese Hunde in mind. 100 m Reichweite von Fahrradfahrern,
Joggern, anderen Tieren, Behinderten oder/und älteren Personen,
sowie Kindern generell angeleint werden. Das gilt auch an Straßen,
auf denen mehrere Personen zu sehen sind, die unübersichtlich sind
und es gilt noch extremer in fremder Umgebung, bei Stress u.ä.

- das diese Hunde generell so erzogen werden, das sie Stoffe, die
von Menschen getragen werden, sowie menschliche Haut nicht im Maul
mögen. Dies kann durch den sogenannten Pawlow´schen Effekt antrainiert
werden und in einen unbewussten Reflex verankert werden.

- desweiteren würde ich es für äußerst wichtig halten, das diese Hunde
sowohl gegenüber Hunden als auch gegenüber Menschen komplett sozialisiert
werden. Dies bedeutet auch, das der Hund sich gegenüber anderen Hunden
von frühester Kindheit (besonders gegenüber stärkeren Hunden) an im
Rudelverhalten üben kann.

- ausserdem würde ich es für gut empfinden, wenn man die Hunde mind.
1xjährlich ausführlich durch fremde Personen an einem neutralen Platz
auf ihre Aggressionsverhalten in Abwesenheit ihrer Bezugspersonen
testen bzw. bewusst reizen würde, um frühzeitig stressanfällige,
psychologisch bedenkliche und agressive Hunde aus dem Verkehr zu ziehen.

selbstverständlich sollten die Hunde dann auch gleich einem allgemeinen
Unterordnungstest unterzogen werden. Dabei sollte vorrausgesetzt werden,
das der Hund Kommandos wie "Sitz" und "Platz" sowie "Aus" von Fremden
generell akzeptiert, auch wenn das ein Dreikäsehoch ist.

Wer verantwortungsvoll seinen Hund erzieht, hält diese Regeln generell
ein, und achtet sehr genau darauf, das sein Hund jederzeit kontrollierbar
bleibt. Er braucht eine sollte Regelung nicht zu fürchten.

Ich hab zwar nur einen ziemlich ungefährlichen Wauwau, aber der erfüllt
jede dieser Anforderungen unzwar jederzeit, nicht nur weil heut ein guter
Tag ist.
Und damit das so bleibt, tue ich auch was dafür unzwar regelmässig.
Zwecks Beantwortungen weiterer Fragen, ich bin kein kampfhund-hasser,
ich erziehe nicht durch gewalt und ich halte es für selbstverständlich,
das ich fremde meinungen aktezpiere.

Zwecks Kompetenz sei noch gesagt, das ich sowohl Kampfhunden als auch Schäferhunden,
Windhunden und Kleinhunden das Hunde ABC beigebracht habe, daneben über reichlich
berufliche Erfahrung in Bezug auf Tiere verfüge und sicher nicht als überängstliche
Person gelten kann. Mein Instinkt warnt mich jedoch davor, Kampfhunden blind zu
vertrauen, nur weil nen sympathischer Mensch dahinter steht.

Wer einmal eine echte Kampfhundattacke erlebt hat, weiss wie gefährlich das
selbst für einen instinktiv reagierenden wehrhaften Profi werden kann.
Hunde werden ausschliesslich als Luxusgegenstand gehalten und mit nicht
wenigen geht man dabei recht unnatürlich um. Dies ist ansich schon traurig.
Aber Kampfhunde sind ein Luxus der sich gegenüber dem Menschen wehren und den
Menschen schwer verletzen bzw. töten kann.

Kampfhunde sollten generell nicht zur Haltung empfohlen werden und für
Nadine finden sich genügend andere Spielzeuge mit denen sie ihre Agression
abbauen kann. Idealerweise empfehle ich dir nen Stoffhund und die Unterlassung
persönlicher Beleidigungen.

Tierfreund zu sein, heisst auch, nicht automatisch jedes Steak zu verdammen und
jeden Hundehalter als Gesinnungsgenossen zu betrachten.

Der Mensch ist ein intelligentes vernunftbegabtes Tier dieser Welt. Wenn der Mensch
selektiert, selektiert er natürlich unzwar natürlich gemäß seiner eigenen Artengesetze.

Es mag zwar tragisch sein, wenn dadurch andere Lebewesen benachteiligt oder ausgerottet
werden, aber wenn ich die Wahl habe, plädiere ich lieber ein Stück Regenwald, einen Steinbock
oder ein Zebra als das ich mich für Kampfhunde engagiere von denen ich nicht weiss, wen sie
morgen verletzen - und nur weil ich zufällig selber einen (Kampf- oder nur) Hund habe.

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Nadine
Junghündin / Junghund

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Von:D 48683 Ahaus
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erstellt am 15. April 2000 um 14:06 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Nadine anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
HI LEXX!
Jetzt frage ich mich doch, wo ich dich beleidigt habe!? Ich bin nicht aggresiv, ich habe ja verständniss dafür wenn jemand generell vor großen Hunden Angst hat, aber nicht nur vor dieser Rasse, das ist nämlich absoluter Quatsch. Wieso sollen diese Hunde angeleint werden und andere große Rassen nicht? Wieso verstehst Du nicht das diese Rassen auch ganz normale HUnde sind?

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KlausP
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erstellt am 22. April 2000 um 23:52 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von KlausP anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
quote:
Original erstellt von Nadine:
HI LEXX!
Jetzt frage ich mich doch, wo ich dich beleidigt habe!? Ich bin nicht aggresiv, ich habe ja verständniss dafür wenn jemand generell vor großen Hunden Angst hat, aber nicht nur vor dieser Rasse, das ist nämlich absoluter Quatsch. Wieso sollen diese Hunde angeleint werden und andere große Rassen nicht? Wieso verstehst Du nicht das diese Rassen auch ganz normale HUnde sind?


Liebe Nadine, es ist schön zu lesen wie Du um unsere Rassen kämpfst. Dennoch ist nicht alles ganz richtig was Du sagst und was hier im Forum so von sich gegeben wird. Es ist auffällig, dass die eigentlichen Kenner von "Kampfhunden", besser Hundekampf-Hunde, die Züchter, sich weder hier noch in anderen Foren zu Wort melden. Das Problem dieser Rasse ist, dass sie zur Moderasse geworden ist. Ein weiteres Problem ist, das die Rasse, so wie sie wirklich ist, tatsächlich verboten werden sollte. Nicht weil sie so gefährlich ist, sondern weil ihr Aufgabenbereich, der Zweck zu dem sie gezüchtet wurden, bzw. in vielen Teilen der Welt gezüchtet werden, in unserer "tierlichen" Moral keinen Platz mehr hat. So ungern ich es sage, Lexx hat in vielen Teilen Recht. Wenn auch aus einem falschen Grund. Ein Hundeliebhaber, der sich einen Hundekampf-Hund anschafft und dann verzweifelt darum bemüht ist aus ihm einen "Nicht-Hundekampf-Hund" zu machen kann ich nicht verstehen. Wer glaubt, einem guten American Pitbull Terrier seine in vielen Jahrzehnten angezogene natürliche Agressivität nehmen zum können, der irrt. Wohlgemerkt, seine Agressivität anderen Hunden gegenüber. Das diese Fähigkeit durch falsche oder bewußt falsche Haltung auch den Menschen gefährden kann, sollte unbestritten sein. Ich selbst besitze drei wundervolle American Pitbull Terrier, dennoch denke ich, dass sie verboten werden sollten - auch wenn ich um sie weinen werde. Sie passen nicht mehr in unsere - miese - Gesellschaft.

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lexx
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erstellt am 23. April 2000 um 01:47 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von lexx anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
quote:
Original erstellt von KlausP:
Liebe Nadine, es ist schön zu lesen wie Du um unsere Rassen kämpfst. Dennoch ist nicht alles ganz richtig was Du sagst und was hier im Forum so von sich gegeben wird. Es ist auffällig, dass die eigentlichen Kenner von "Kampfhunden", besser Hundekampf-Hunde, die Züchter, sich weder hier noch in anderen Foren zu Wort melden. Das Problem dieser Rasse ist, dass sie zur Moderasse geworden ist. Ein weiteres Problem ist, das die Rasse, so wie sie wirklich ist, tatsächlich verboten werden sollte. Nicht weil sie so gefährlich ist, sondern weil ihr Aufgabenbereich, der Zweck zu dem sie gezüchtet wurden, bzw. in vielen Teilen der Welt gezüchtet werden, in unserer "tierlichen" Moral keinen Platz mehr hat. So ungern ich es sage, Lexx hat in vielen Teilen Recht. Wenn auch aus einem falschen Grund.

Hi, was genau findest du daran falsch ?

quote:

Ein Hundeliebhaber, der sich einen Hundekampf-Hund anschafft und dann verzweifelt darum bemüht ist aus ihm einen "Nicht-Hundekampf-Hund" zu machen kann ich nicht verstehen.

Und damit gebe ich dir vollkommen recht. Die meissten Kampfhundebesitzer denken eigentlich nicht so sehr an das Wohl des Hundes als vielmehr an ihr eigenes. so nen Hund braucht ne Aufgabe mit der er gefordert wird und die hat er als Wohnungswauwie, Bewacher von Sexclubs und Zwinger-Zucht-Bullterrier nunmal nicht. Die meissten haben noch nichtmal genug Auslauf, das sieht man daran, das die nach 2 Stunden toben noch immer total rumsprinten.

quote:

Wer glaubt, einem guten American Pitbull Terrier seine in vielen Jahrzehnten angezogene natürliche Agressivität nehmen zum können, der irrt. Wohlgemerkt, seine Agressivität anderen Hunden gegenüber. Das diese Fähigkeit durch falsche oder bewußt falsche Haltung auch den Menschen gefährden kann, sollte unbestritten sein. Ich selbst besitze drei wundervolle American Pitbull Terrier, dennoch denke ich, dass sie verboten werden sollten - auch wenn ich um sie weinen werde. Sie passen nicht mehr in unsere - miese - Gesellschaft.

Also das ist nen Mann, den kann ich nur bewundern und daran sollten sich einige Leute mal ein Beispiel nehmen. Man muss den Problemen dieser Rassen schon erstmal das rechte Gewicht zumessen. Es gibt keine Garantie für diese Hunde. Jeder Besitzer hat
seinen Hund bisher für ungefährlich gehalten und war über das Ergebnis der Bisse seines
Hundes völlig überrascht.

Ich freue und bewundere jeden Kampfhundehalter, der seinen Hund und damit auch ein Stück seiner Selbst zum Schutze anderer aufgibt. Und ich würde mich freuen noch weitere kennenzulernen.

Gruss lexx


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Nadine
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erstellt am 23. April 2000 um 16:58 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Nadine anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
HI Klaus!
Bitte was? Du möchtest das man deine eigenen Hunde verbietet? Wenn man einen Hund von anfang an, an andere Tiere etc. gewöhnt wird er nicht plötzlich zu einem aggresiven Monster!!! Ich verstehe dich echt nicht, beißen deine Hunde etwa? Kannst Du mit ihnen vielleicht nicht umgehen??? Das kannst Du doch nicht ernstmeinen! Der Mensch machte den Hund zu dem was er ist, er prägt seinen Hund für sein späteres Leben!!! Mein Gott, liest Du vielleicht auch mal Bücher o.ä. über diese Rassen? Ich glaube da lohnt es sich nicht sich aufzuregen, du kannst ja nicht ganz richtig sein. Wieso hast Du dir diese Rasse dann gekauft? ICh liebe diese Hunde und will auf keinen Fall das sie verboten werden!!!!

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KlausP
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erstellt am 23. April 2000 um 19:15 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von KlausP anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
quote:
Original erstellt von Nadine:
HI Klaus!
Bitte was? Du möchtest das man deine eigenen Hunde verbietet? Wenn man einen Hund von anfang an, an andere Tiere etc. gewöhnt wird er nicht plötzlich zu einem aggresiven Monster!!! Ich verstehe dich echt nicht, beißen deine Hunde etwa? Kannst Du mit ihnen vielleicht nicht umgehen??? Das kannst Du doch nicht ernstmeinen! Der Mensch machte den Hund zu dem was er ist, er prägt seinen Hund für sein späteres Leben!!! Mein Gott, liest Du vielleicht auch mal Bücher o.ä. über diese Rassen? Ich glaube da lohnt es sich nicht sich aufzuregen, du kannst ja nicht ganz richtig sein. Wieso hast Du dir diese Rasse dann gekauft? ICh liebe diese Hunde und will auf keinen Fall das sie verboten werden!!!!

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KlausP
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erstellt am 23. April 2000 um 20:06 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von KlausP anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
quote:
Original erstellt von Nadine:
HI Klaus!
Bitte was? Du möchtest das man deine eigenen Hunde verbietet? Wenn man einen Hund von anfang an, an andere Tiere etc. gewöhnt wird er nicht plötzlich zu einem aggresiven Monster!!! Ich verstehe dich echt nicht, beißen deine Hunde etwa? Kannst Du mit ihnen vielleicht nicht umgehen??? Das kannst Du doch nicht ernstmeinen! Der Mensch machte den Hund zu dem was er ist, er prägt seinen Hund für sein späteres Leben!!! Mein Gott, liest Du vielleicht auch mal Bücher o.ä. über diese Rassen? Ich glaube da lohnt es sich nicht sich aufzuregen, du kannst ja nicht ganz richtig sein. Wieso hast Du dir diese Rasse dann gekauft? ICh liebe diese Hunde und will auf keinen Fall das sie verboten werden!!!!

Hallo Nadine, ob ich nicht ganz richtig bin, sollen andere entscheiden. Seit mehr als 10 Jahren züchte ich - in kleinem Umfang - den American Pit Bull Terrier (Speziallinie "Old Family Red Red/Nose). Und Bücher lese ich auch *g*, ich schreibe sogar ein Buch (Arbeitstitel: Perro Island) und ein PitMagazin. Deine Frage: "Beißen Deine Hunde etwa?", ist - Verzeihung - so dumm, dass ich sie gar nicht beantworten will. Wer solch eine Frage stellt, kennt unsere Rasse nun aber wirklich nicht. (Tip: das Buch "Die Wahrheit über den American Pit Bull Terrier", von Richard F. Stratton)
Nun aber zum Thema:
Lexx scheint Übung im Interpretieren von Texten in seinem Sinne zu haben. Politiker?, oder zumindest Vereinsfunktionär? Möglicherweise ist meine Darstellung auch mißverständlich. Es ist kaum möglich auf wenigen Zeilen hier im Forum das zu sagen, was dem Grunde nach notwendig wäre. Natürlich verzichte ich nicht auf meine Hunde. Und - ich bin lange nicht so gut und vernünftig (?) wie Lexx glauben mag oder glauben lassen will. Ich erspare Dir und mir weiter auf meinen Text einzugehen, da ich sonst befürchten muß aus diesem Forum geworfen zu werden. Und das - aus der Sicht der Gesellschaft - zu Recht. Dennoch, und das ist vermutlich das Einzige was verstanden wurde: Der Pit und seine engsten Verwandten sollten wirklich verboten werden. Wie jedes Verbot, würde auch dieses umgangen, es würde sich eine "Grauzone" bilden mit allen ihren Nachteilen für unsere Hunde. Es würde jedoch auch die Population dieser Rassen erheblich einschränken. Und dieses sollte das Ziel sein.
Mit wesentlich weniger "Hundekampf-Hunden" würden (noch) weniger Vorfälle vorkommen, weniger für diese Rassen ungeeignete Menschen (nicht nur aus der Rotlichtszene, sondern auch sogenannte "Gutmenschen") würden diese Hunde halten und unser Hund würde aus den Schlagzeilen der Medien verschwinden.
Ein wenig zu einfach? Natürlich! Gern würde - und müßte - ich nähere Erläuterungen geben, das jedoch würde den Rahmen dieses Forum sprengen. Klaus

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Nadine
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erstellt am 23. April 2000 um 20:14 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Nadine anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Ist das nicht das Buch wo einem Erklärt wird wie man einen Hund abrichtet? (Hab ich gehört) Ach die Frage ist dumm! SO SO! Dann sage ich dir mal was ich für dumm halte. Es ist dumm Hunde zu züchten von denen ich dann sage das man sie verbieten muss. Na dein Buch und deine Zeitschrift kann ja nicht viel sein. Denn anscheinend schreibst du sie nicht mit Liebe zur Rasse. Eure Meinung kann man nur bemittleiden. Soetwas ist wirklich schlimm und Du schürst das FEuer der "Kampfhund"-Disskussionen nur noch mehr an!!! Du darst dich wirklich keinen Züchter nennen.

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lexx
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erstellt am 24. April 2000 um 00:53 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von lexx anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
quote:
Original erstellt von Nadine:
Dann sage ich dir mal was ich für dumm halte. Es ist dumm Hunde zu züchten von denen ich dann sage das man sie verbieten muss. Na dein Buch und deine Zeitschrift kann ja nicht viel sein. Denn anscheinend schreibst du sie nicht mit Liebe zur Rasse. Eure Meinung kann man nur bemittleiden.


Wie nett du doch mit Leuten umgehst, die eine andere Meinung haben, es fällt dir scheinbar recht leicht, uns zu beurteilen...

Wenn ich mir deine Beiträge so anschaue, zweifel ich allerdings ob du überhaupt weisst, von was du da sprichst....

Im übrigen begrüße ich das Berliner Gesetz,
wie Klaus schon sagte, es werden hoffentlich weniger werden ...

gruss lexx

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Nadine
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erstellt am 24. April 2000 um 15:10 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Nadine anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Mit soetwas wie euch kann man nicht normal und nett reden. Ihr seid echt das letzte und ich denke so werden viele andere auch denken!

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Christiane Schober
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erstellt am 25. April 2000 um 11:05 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Christiane Schober anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Hallo zusammen,

nach langer Renovierungswoche möchte ich mich mal wieder zu Wort melden.

Zu Nadine:
Ich habe dir schon in einem anderen Forum gesagt, dass du mit deiner Art "auszuflippen" den anderen nur Recht gibst, wenn sie sagen, das die Liebhaber dieser Rassen zu einem bestimmten "Schlag" Mensch gehören. Mit deiner agressiven Haltung und Einstellung gewinnst du keinen Blumentopf und überzeugen kannst du schon gar nicht mit deinen Ausbrüchen. Klaus ist Züchter. Leute die Hunde einer bestimmten Rasse "vermehren" nennt man so, egal welche Einstellung sie vertreten. Er klingt mir sehr realistisch. Nicht übertrieben, sondern auf dem Boden der Tatsachen. Aus dem Mund oder besser aus der Tastatur eines Zühters und Besitzers dieser Rassen solch eine Meinung zu erfahren, sollte zu denken geben. Man wird diese Rasse nicht einfach auslöschen, dennoch sollte man selektieren. Mir ist am Wochenende ein Radfahrer (Glaze, Bomberjacke, Springerstiefel) mit einem Pittbull an der Leine entgegengekommen. Die Menschen haben die Straßenseite gewechselt. Ich auch. Vorurteil? Vielleicht. Vielleicht aber auch nicht. Man kann es schwer beurteilen. Klaus hat recht, dass diese Rassen inzwischen in "Mode" gekommen sind. Ich bin zwar immer noch der Meinung, dass es sicherlich Menschen gibt die nur gutes wollen und es auch nicht nur "blutrünstige" Monster gibt. Es stellt sich nur die Frage ob sie diese Leute die nötige Erfahrung oder Kenntnis mit diesen Hunden haben.

Zu Klaus:

Vernünftige Argumente, mit denen man was anfangen kann. Blinde Wut, Angst oder Abneigung fehlen hier. Schade ist nur, dass man überhaupt ein solches Thema zum Thema machen muss, weil soviel passiert. Schade auch, dass es nicht mehr Menschen gibt die realistisch bleiben und vernünftig handeln. Ich persönlich habe, wie du sicherlich schon gelesen hast, nichts gegen diese Rassen. Wenn überhaupt dann gegen manche Besitzer. Selbst habe ich auch noch keine schlechten Erfahrungen gemacht. Ich denke schon das ich Hundeerfahrung habe, dennoch würde ich mir persönlich eine solche Rasse nicht zutrauen. Nicht aus Angst, sonder aus der realistischen Betrachtung meiner Wohn- Lebens- und Familienverhältnisse heraus. Aus diesem Grund muss ich auch sagen, dass das was ich über diese Hunde weiss, auf ein minimum beschränkt und ich mir gern die Erfahrung von Besitzern dieser Rassen anhöre um zu lernen. Ich denke auch, dass die meisten Menschen zu engstirnig sind um noch dazuzulernen. Die meisten glauben tatsächlich das sie die Weisheit mit dem Löffel gefressen haben. Was zu fatalen Fehleinschätzungen führt. Ich denke auch, dass du beiweitem noch mehr zu sagen hättest und dieses mehr sollte doch auch den anderen zugänglich werden :-) oder ? Also her mit deinem Wissen, damit die Nichthundekampfhunde - Besitzer was lernen können, über diese Rassen über die so heiß diskutiert werden.

LIEBEN Gruß Christiane

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Sylvia Rohde
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erstellt am 25. April 2000 um 11:11 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Sylvia Rohde anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
grundsätzlich stimme ich dir zu, "kampfhunde" haben ein wesentlich höheres aggressionspotential. sind vor mehreren 100 jahren für hundekämpfe, rinderjagd etc. gezüchtet worden. aber auch bei diesen hunden ist es so, daß sie nie grundlos in einen "blutrausch" verfallen. das was ich meinem hund gebe, gibt er zurück. er ist definitiv keine kampfmaschine nur dann, wenn ich ihn so erziehe. habe selbst eine stafford-hündin, die absolut agressionslos ist. versteht sich super mit anderen hunden, hat noch nie gebissen oder ähnliches. leider war es bisher so, daß andere des deutschen so liebe hunde (z.B. schäferhund) auf sie losgehen wollten. denk einfach mal drüber nach, was du da schreibst. ich halte den hundeführerschein für eine sehr gute sache. er sollte meiner meinung nach für alle hundehalter eingeführt werden. so kann man nämlich auch abchecken ob ein mensch überhaupt in der lage ist, einen hund artgerecht zu halten und zu erziehen.!

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Sylvia Rohde
Welpe

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Von:Niedersachsen, 30171 Hannover
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erstellt am 25. April 2000 um 11:19 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Sylvia Rohde anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
na super, wenn die steuer auf z.b. 200 dm angehoben werden würden, ist doch wohl klar was für leute diese hunde halten und zu kampfmaschinen machen:
zuhälter etc.
kenne viele leute die "kampfhunde" haben, diese hunde sind die liebsten tiere dich bisher kennenlernen durften, keiner davon ist jemals ausgeklinkt. kann es nur immer wiederholen: der hund lernt vom menschen. wenn ich ihn aufputsche, wird er natürlich auch agressiv. in der sogenannten bißstatistik stehen diese rassen übrigens ziemlich weit hinten. und rate mal, welche rasse ungeschlagen auf platz 1 ist: der deutsche schäferhund.
desweiteren würde ich sowieso niemals ein kind unbeaufsichtigt mit einem hund spielen lassen, egal wie groß oder wie klein der hund ist. denn manchmal reicht schon eine falsche bewegung aus. denn der hund stammt vom wolf ab. und da spielen instinkte und reflexe eine sehr große rolle!!!!

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KlausP
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Von:DomRep
Registriert: Apr 2000

erstellt am 25. April 2000 um 21:41 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von KlausP anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
quote:
Original erstellt von Christiane Schober:
Hallo zusammen,

nach langer Renovierungswoche möchte ich mich mal wieder zu Wort melden.

Zu Nadine:
Ich habe dir schon in einem anderen Forum gesagt, dass du mit deiner Art "auszuflippen" den anderen nur Recht gibst, wenn sie sagen, das die Liebhaber dieser Rassen zu einem bestimmten "Schlag" Mensch gehören. Mit deiner agressiven Haltung und Einstellung gewinnst du keinen Blumentopf und überzeugen kannst du schon gar nicht mit deinen Ausbrüchen. Klaus ist Züchter. Leute die Hunde einer bestimmten Rasse "vermehren" nennt man so, egal welche Einstellung sie vertreten. Er klingt mir sehr realistisch. Nicht übertrieben, sondern auf dem Boden der Tatsachen. Aus dem Mund oder besser aus der Tastatur eines Zühters und Besitzers dieser Rassen solch eine Meinung zu erfahren, sollte zu denken geben. Man wird diese Rasse nicht einfach auslöschen, dennoch sollte man selektieren. Mir ist am Wochenende ein Radfahrer (Glaze, Bomberjacke, Springerstiefel) mit einem Pittbull an der Leine entgegengekommen. Die Menschen haben die Straßenseite gewechselt. Ich auch. Vorurteil? Vielleicht. Vielleicht aber auch nicht. Man kann es schwer beurteilen. Klaus hat recht, dass diese Rassen inzwischen in "Mode" gekommen sind. Ich bin zwar immer noch der Meinung, dass es sicherlich Menschen gibt die nur gutes wollen und es auch nicht nur "blutrünstige" Monster gibt. Es stellt sich nur die Frage ob sie diese Leute die nötige Erfahrung oder Kenntnis mit diesen Hunden haben.

Zu Klaus:

Vernünftige Argumente, mit denen man was anfangen kann. Blinde Wut, Angst oder Abneigung fehlen hier. Schade ist nur, dass man überhaupt ein solches Thema zum Thema machen muss, weil soviel passiert. Schade auch, dass es nicht mehr Menschen gibt die realistisch bleiben und vernünftig handeln. Ich persönlich habe, wie du sicherlich schon gelesen hast, nichts gegen diese Rassen. Wenn überhaupt dann gegen manche Besitzer. Selbst habe ich auch noch keine schlechten Erfahrungen gemacht. Ich denke schon das ich Hundeerfahrung habe, dennoch würde ich mir persönlich eine solche Rasse nicht zutrauen. Nicht aus Angst, sonder aus der realistischen Betrachtung meiner Wohn- Lebens- und Familienverhältnisse heraus. Aus diesem Grund muss ich auch sagen, dass das was ich über diese Hunde weiss, auf ein minimum beschränkt und ich mir gern die Erfahrung von Besitzern dieser Rassen anhöre um zu lernen. Ich denke auch, dass die meisten Menschen zu engstirnig sind um noch dazuzulernen. Die meisten glauben tatsächlich das sie die Weisheit mit dem Löffel gefressen haben. Was zu fatalen Fehleinschätzungen führt. Ich denke auch, dass du beiweitem noch mehr zu sagen hättest und dieses mehr sollte doch auch den anderen zugänglich werden :-) oder ? Also her mit deinem Wissen, damit die Nichthundekampfhunde - Besitzer was lernen können, über diese Rassen über die so heiß diskutiert werden.

LIEBEN Gruß Christiane



Hallo Christiane! Vielen Dank für Deine netten Worte. Es ist schon gut auch einmal von Leuten zu hören die keiner "Seite" zugehören. Gestört hat mich nur Deine Bezeichnung "vermehren"! Du glaubst, dass ich Dir vielleicht mehr Informationen geben kann!? Das ist nur bedingt möglich, da der Hundekampf-Hund, insbesondere der American Pitbull Terrier, sich in Teilen in der Illegalität bewegt (natürlich nicht der Hund, sondern der Halter *g*). Wenn man den Pit kennenlernen will, muß man seine Geschichte bis zur Jetzt-Zeit (!) kennen. Und zwar die wahre Geschichte. Der Pit ist in der Welt "zweigeteilt", d.h. ein Teil - in der neueren Zeit - gehört zu den Ausstellungshunden und der andere - größere -Teil zu den (in den meisten Ländern der Welt illegalen) Arbeitshunden (Sport-, Kampf-, oder Pithunde). Nun wird jeder "anständige" Hundekampf-Hund-Besitzer jetzt empört aufschreien und sagen: "MEIN Hund ist kein Kampfhund und schon gar keiner von diesen "richtigen" Kampfhunden. Und hier beginnt das Problem. Fast alle, besonders die guten Hunde, stammen alle in direkter Linie aus den o.g. Linien ab. Bei den meisten noch im großen(!) Pedigree nachzulesen. Ich selbst kenne viele Hunde in Deutschland, die als gute Familien- und Haushunde von - tatsächlich - recht guten Züchtern angeboten werden und im großen Pedigree nur reine Arbeitshunde haben. Ich bin ziemlich sicher, daß eine große Zahl von Pit-Haltern gar nicht wissen, daß ihr Hund aus einer reinen Sportlinie stammt. Das ist im Grunde auch kein Problem, da gerade die reinen Sportlinien die besten Haus- und Familienhunde sind. Das Problem sind solche Leute wie Nadine, die das nicht wissen oder nicht wissen wollen und irgendwann einmal verdutzt fragen: "Mein Hund beißt sich mit anderen Hunden, was kann ich dagegen tun?" Die klare Antwort: "NICHTS!, schaffe Deinen Hund ab, Du verstehst ihn nicht!" Das ist auch der Grund, warum ich - schweren Herzens - einem Verbot das Wort spreche. Der Hundekampf-Hund bedarf einer besonderen Haltung, dann ist er der beste und liebenswerteste Hund der Welt. Wenn ich glaube, ich kann aus meinem Pit einen besseren Schäferhund machen, begehe ich einen großen, manchmal schrecklichen Fehler. Laßt den American Pitbull Terrier den echten Liebhabern, die wissen mit ihm umzugehen. Wie ich schon in einem anderen Beitrag sagte, weder das Rotlicht, die Nazi`s noch die sogenannten Gutmenschen sollten diesen Hund haben. Sie sind ihn alle nicht Wert! (Sollte ich eigentlich nicht schreiben, aber....)
Liebe Christiane, Du wirst erkennen, dass ich mit angezogener Handbremse schreibe aber mich doch recht weit vor wage. Vielleicht trägt es ja zum besseren Verständnis bei.
Solltest Du spezielle Fragen haben, versuche ich gerne Dir diese per E-Mail zu beantworten. Gruß KlausP

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