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Autor Thema:   Jetzt mal objektiv und ohne Polemik
Unwichtig
Junghündin / Junghund

Beiträge: 6
Von:
Registriert: Jul 2000

erstellt am 14. Juli 2000 um 17:48 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Unwichtig anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Liebe ForenteilnehmerInnen,
ich würde gern mal wissen wo Ihr/Sie den Rassismus in der Kampfhundeverordnung seht. Ein Zuchtverbot ist zwar sicherlich eine krasse Regelung, aber jetzt mal ehrlich: Wie ist denn dann das Problem in den Griff zu kriegen? Ich höre immer nur, daß die Kampfhundverordnung schlecht ist, aber Alternativen habe ich noch keine von den Haltern gehört. Das Gezetere gegen die Verantwortung hört sich für mich immer so an, als seien die angefallenen (und zum Teil GETÖTETEN!, ich erinnere daran, es geht hier um MENSCHEN!!!) Opfer nur so etwas wie eine Randerscheinung, die man eben in Kauf nehmen muß. Und tut mir leid, aber das setzt es bei mir aus: Hund und Mensch gleichberechtigt ist eine berechtigte Forderung, aber den Hund über den Menschen zu stellen, da stimmt irgendwas nicht!
Es ist mir auch klar, daß die Angriffe Einzelfälle sind und das die Medien gerne hetzen, der Einschaltquten wegen, aber weder lese ich die BILDung, noch sehe ich Explosiv und halte mich daher für reflektiert genug, hier ohne Polemik diskutieren zu können.
Denn wenn ich sehe, daß hier im Forum eine "KAMPFHUND-LÜGE" propagiert wird, dann muß ich leider spontag an die "Auschwitz-Lüge" denken.
Also hier die berechtigte Frage: Wie ist das Kampfhundproblem den sonst in den Griff zu kriegen, wenn nicht durch diese Verordnung? Ich bitte um konkrete Vorschläge!
Ulf Butterweck

P.S.: Eine Frage konkret zum Zuchtverbot: Wsa ist denn daran so schlimm, Pitbulls nicht mehr züchten zu dürfen? Diese Hunde stoßen mir aufgrund ihres Äußeren schon negativ auf, ein Fehlen von Pitbulls würde meiner Meinung nach die gesamte Hundewelt schon aus ästhetischen Gruünden bereichern.

[Diese Nachricht wurde von Unwichtig am 14. Juli 2000 editiert.]

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Ursus
Junghündin / Junghund

Beiträge: 23
Von:
Registriert: Mai 2000

erstellt am 17. Juli 2000 um 03:03 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Ursus anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
quote:
Original erstellt von Unwichtig:
Liebe ForenteilnehmerInnen,
ich würde gern mal wissen wo Ihr/Sie den Rassismus in der Kampfhundeverordnung seht.
< Rassismus beginnt dort wo eine ganze RASSE verurteilt wird!>

Ein Zuchtverbot ist zwar sicherlich eine krasse Regelung, aber jetzt mal ehrlich: Wie ist denn dann das Problem in den Griff zu kriegen? Ich höre immer nur, daß die Kampfhundverordnung schlecht ist, aber Alternativen habe ich noch keine von den Haltern gehört.
> Eine Irrung?! Wenn man sich mal die Mühe macht und die Beiträge richtig liest, dann werden hier nicht Alternativen,sondern konkrete Lösungvorschläge gemacht!Ferner sind auch durchaus Begründungen für das "schlechte an den kampfhundverordnungen" dargelegt!>

Das Gezetere gegen die Verantwortung hört sich für mich immer so an, als seien die angefallenen (und zum Teil GETÖTETEN!, ich erinnere daran, es geht hier um MENSCHEN!!!) Opfer nur so etwas wie eine Randerscheinung, die man eben in Kauf nehmen muß. Und tut mir leid, aber das setzt es bei mir aus: Hund und Mensch gleichberechtigt ist eine berechtigte Forderung, aber den Hund über den Menschen zu stellen, da stimmt irgendwas nicht!
> Tut mir leid- aber KEINER wird hier je behaupten oder behauptet haben, das Beißunfälle - auch mit tötlichem Ausgang- Dinge sind die man in Kauf nehmen muß!>

Es ist mir auch klar, daß die Angriffe Einzelfälle sind und das die Medien gerne hetzen, der Einschaltquten wegen, aber weder lese ich die BILDung, noch sehe ich Explosiv und halte mich daher für reflektiert genug, hier ohne Polemik diskutieren zu können.
> Es handelt sich nur bedingt um Einzelfälle,sondern vielmehr um eine Art Hundehalter bei denen diese Einzelfälle zum alltäglichen Geschäft gehören!>

Denn wenn ich sehe, daß hier im Forum eine "KAMPFHUND-LÜGE" propagiert wird, dann muß ich leider spontag an die "Auschwitz-Lüge" denken.
> RICHTIG! Da wurde ja auch versucht eine RASSE auszumerzen!>

Also hier die berechtigte Frage: Wie ist das Kampfhundproblem den sonst in den Griff zu kriegen, wenn nicht durch diese Verordnung? Ich bitte um konkrete Vorschläge!
Ulf Butterweck
> Anscheinend immer noch nicht verstanden daß das Problem nicht an den Hunden, sondern immer noch an den Haltern und Züchtern liegt! Ergo resultiert hieraus auch der Ansatzpunkt für eine konkrete Lösung des "Problems">
P.S.: Eine Frage konkret zum Zuchtverbot: Wsa ist denn daran so schlimm, Pitbulls nicht mehr züchten zu dürfen? Diese Hunde stoßen mir aufgrund ihres Äußeren schon negativ auf, ein Fehlen von Pitbulls würde meiner Meinung nach die gesamte Hundewelt schon aus ästhetischen Gruünden bereichern.
> Dazu fällt mir nichts mehr ein!!!
Wie wäre es denn damit- mir gefallen aus ästhetischen Gründen keine blonden Menschen- können wir die nicht alle umbringen?Ich glaube ****** fand die Juden für seinen Geschmack auch nicht ästhetisch- rechtfertigt das unsere Vergangenheit? Sorry, aber mehr als eine ironisch,zynische Antwort fällt mir zu solch einem Komentar nicht ein!!!>
[Diese Nachricht wurde von Unwichtig am 14. Juli 2000 editiert.]


------------------

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Ingrid Stephani
Welpe

Beiträge: 2
Von:56070 Koblenz
Registriert: Jul 2000

erstellt am 22. Juli 2000 um 22:04 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Ingrid Stephani anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Ich glaube sie verstehen einiges nicht. Es sind leider Menschen von sogenannten Kampfhunden getötet bzw. schwer verletzt worden aber sie können doch nicht die Hunde dafür verantwortlich machen. Der Schuldige finden sie am Ende der Leine. Solange nicht darauf geachtet wird wer sich einen Hund kauft werden wir dem Problem nie herr. Ich bin für einen Hundeführerschein und dieser sollte alle 2 Jahre wiederholt werden da hat man dann eine Kontrolle wie der Besitzer mit seinem Hund umgeht und ob der Hund artgerecht gehalten wird.

------------------
IS

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Unwichtig
Junghündin / Junghund

Beiträge: 6
Von:
Registriert: Jul 2000

erstellt am 23. Juli 2000 um 13:35 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Unwichtig anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Ich bin der Meinung, und ich glaube, genau da sollten wir uns einig sein, daß man auf jeden Fall zu einer Lösung kommen muß. Gottseidank wird ja auch in diesem Forum von HundehalterInnen eine Lösung gefordert. In der Beziehung bin ich angenehm überrascht. Jedoch ist die Problematik nunmal eben zum Politikum geworden. Und das ist auch ganz gut so, denn anders ließe sich überhaupt keine Lösung finden. Jedoch ist der Nachteil einer politischen Lösung, daß sie immer wesdentlich umfassender ist, als sie sein muß. Genauso ist es mit der Kampfhund-verordung. Sie ist auf jeden Fall zu heftig konzipiert worden, da bin ich mit Ihnen einer Meinung. Jedoch kann nur auf diesem Wege eine schnelle Lösung gefunden werden. Überlegen Sie mal, wieviel Aufwand der von Ihnen geforderte und sicherlich bessere Hundeführerschein macht. Auf lange Sicht die bessere Lösung, aber auf kurze Sicht nicht schnell zu realisieren. Und länger noch auf eine Einschränkung zu warten ist nach den Geschehniossen der letzten Zeit absolut nicht tragbar.

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Krenz-May, Michaela
Junghündin / Junghund

Beiträge: 84
Von:D,56204 Hillscheid
Registriert: Mai 2000

erstellt am 02. August 2000 um 12:29 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Krenz-May, Michaela anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Hallo Lieber Ulf,

quote:
...ich würde gern mal wissen wo Ihr/Sie den Rassismus in der Kampfhundeverordnung seht. Ein Zuchtverbot ist zwar sicherlich eine krasse Regelung,...

Diese Regelung ist nicht nur "krass" sondern absolut überzogen! Es ist so, das es ja nicht bei einzelnen Rassen bleibt. Wie man an den unterschiedlichen Landesverordnungen sieht, schießen einige Länder weit über das Ziel hinaus! Und die nun bestehenden Rasselisten schließen nicht nur jetzt schon einige etablierte Gebrauchshunderassen ein..., sie sind auch noch beliebig erweiterbar!
Und das können wir als Hunndefreunde nicht hinnehmen. Heute sind es schon Staff, Pitbull, Dobermann etc. morgen vieleicht der DSH, Retriever und Labrador???

quote:
...aber jetzt mal ehrlich: Wie ist denn dann das Problem in den Griff zu kriegen? Ich höre immer nur, daß die Kampfhundverordnung schlecht ist, aber Alternativen habe ich noch keine von den Haltern gehört.

Es sind genug Alternativen zur Diskussion gestellt. Aber die Politiker scheinen auf dem Ohr recht taub zu sein.

quote:
Das Gezetere gegen die Verantwortung hört sich für mich immer so an, als seien die angefallenen (und zum Teil GETÖTETEN!, ich erinnere daran, es geht hier um MENSCHEN!!!) Opfer nur so etwas wie eine Randerscheinung, die man eben in Kauf nehmen muß.

Niemand hier im Forum ist bereit Übergriffe auf Menschen hinzunehmen. Denn jeder Angriff auf einen Menschen ist ein Angriff zuviel. Wir sprechen uns lediglich für eine geziehlte Selektion aus. Denn nicht alle Hundehalter lassen sich über einen Kamm scheren!!!

quote:
Es ist mir auch klar, daß die Angriffe Einzelfälle sind und das die Medien gerne hetzen, der Einschaltquten wegen, aber weder lese ich die BILDung, noch sehe ich Explosiv und halte mich daher für reflektiert genug, hier ohne Polemik diskutieren zu können.

Schön, aber es fällt sehr schwer zu diskutieren, wenn alle "Positivbeispiele" die gebracht werden in der Presse totgeschwiegen werden.

quote:
...Also hier die berechtigte Frage: Wie ist das Kampfhundproblem den sonst in den Griff zu kriegen, wenn nicht durch diese Verordnung? Ich bitte um konkrete Vorschläge!
Ulf Butterweck

Lesen sie doch die einzelnen Beiträge in diesem Forum genau durch! Es sind schon die unterschiedlichsten Vorschläge gemacht worden.

quote:
P.S.: Eine Frage konkret zum Zuchtverbot: Wsa ist denn daran so schlimm, Pitbulls nicht mehr züchten zu dürfen? Diese Hunde stoßen mir aufgrund ihres Äußeren schon negativ auf, ein Fehlen von Pitbulls würde meiner Meinung nach die gesamte Hundewelt schon aus ästhetischen Gruünden bereichern.

Ihnen gefallen also die Pitbulls nicht! Der Nächste mag keine Rottweiler und Dobermänner... wieder der Nächste mag keine Schäferhunde... !!! Diese Liste ließe sich endlos fortsetzen... und ich finde es absolut absurd, an diesem Punkt mit eigenen ästhetischen Vorstellungen zu Argumentieren!

Davon mal abgesehen! Ich denke, das es keine Landesregierung schafft die neuen Gesetze auch sinnvoll zu kontrollieren!!! Daran sind schon die vorher bestehenden Gesetze gescheitert (ich verweise da auf meinen Beitrag: "Wir brauchen keine neuen Gesetze" in diesem Forum). Viele Verwaltungen sind ja schon damit überfordert einen Boxermischling von einem Staffordshire zu unterscheiden...

Michaela

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Unwichtig
Junghündin / Junghund

Beiträge: 6
Von:
Registriert: Jul 2000

erstellt am 02. August 2000 um 13:29 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Unwichtig anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Sie haben Recht. Viele Dinge, die ich in meinem ersten Beitrag schrieb, muß ich zurücknehmen. Vielleicht hatte ich and em Tag schlechte Laune, oder was auch immer, aber, heute würd ich das so nicht mehr schreiben, zuzmal hier offenbar doch auf einem vernünftigen Niveau diskutiert wird. (NETiquette usw., ich muß zugeben, das hatte ich nicht erwartet.) Aber dennoch, auch wenn Ihre Vorschläge in diesem Forum sicherlich, verglichen mit der Kampfhundverordnung, die vernünftigeren sind, so bleibt meine Behauptung des letzten Postings erhalten:
Es muß jetzt etwas passieren. Und eine politische Lösung, und etwas anderes als eine politische Lösung dauert zu langsam, kann nur einen krassen Rundumschlag beinhalten, den man natürlich nachträglich lockern kann. Nachbessern ist doch in der Politik an der Tagesordnung.
Vielleicht kann man diese Verordung ja auch als Chance sehen, die endgültige Lösung ist sie sicherlich nicht.
Und was Ihre Probleme mit den Medien angeht: Wie ich bereits schrieb, der Einfluß auf die Meinung des gemeinen Bundesbürgers durch Bild, SAT1 und Konsorten ist mir auch klar. Wie schwer es ein Hundehalter heutzutage hat, wenn dort so ein Schwampf publiziert wird, ist mir auch klar.
Mit freundlichen Grüßen,
Ulf Butterweck

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Pit Bull Conny
Junghündin / Junghund

Beiträge: 9
Von:D, 73776 Altbach
Registriert: Jul 2000

erstellt am 02. August 2000 um 15:19 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Pit Bull Conny anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Hallo "Unwichtig",
ich muß gestehen, ich hab Dir eine gesalzene Antwort auf Deine Beiträge geschrieben. Dann ist mir leider mein PC abgestürtzt und bevor ich das ganze Geschribsel nochmal reingehackt hab, mußte ich mich zuerst wieder neu einwählen. Daher kam Dein Schreiben von heute auf meinen Bildschirm.
Also: Danke für Deine Erlichkeit und das Rückrat auch Fehler zugeben zu können.
Mir macht das nämlich echt Hoffnung das es noch Menschen gibt, die ihr Gehirn einschalten und nicht alles für bare Münze nehmen was uns im Moment so von den Medien aufgetischt wird (Wollen wir hoffen das auch ein paar Politiker dazugehören).

Noch eins im Nachhinein: Bist Du Dir sicher,daß Du einen Pit Bull von einem Bullterrier unterscheiden kannst. Von den Bullterriern wird nämlich im allgemeinen behauptet sie sähen aus wie Schweinchen (aber ganz ehrlich, Schweine sind doch nette Tiere und Aussehen ist Gottseidank Geschmacksache, Charme haben die auf jeden Fall)

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Unwichtig
Junghündin / Junghund

Beiträge: 6
Von:
Registriert: Jul 2000

erstellt am 02. August 2000 um 15:37 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Unwichtig anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Liebe Conny,
niemand ist perfekt, und ich schonmal gar nicht. Bin wirklich erfreut, daß sich dieser Thread doch so entwickelt, wie ich mir das so vorgestellt habe. Aber eins wüßt ich mal gerne:
Wo habe ich mir angemaßt, sagen zu können um was für eine Rasse es sich handelt? Davon habe ich ja mal so überhaupt keine Ahnung.
Gruß,
Ulf B.

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Krenz-May, Michaela
Junghündin / Junghund

Beiträge: 84
Von:D,56204 Hillscheid
Registriert: Mai 2000

erstellt am 02. August 2000 um 16:28 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Krenz-May, Michaela anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Hallo Ulf "Unwichtig",

Die Ehrlichkeit bezüglich des ersten Beitrages finde ich klasse. Jeder von uns ist mal gereizt oder hat schlechte Laune (sieht man sicherlich auch an unseren Beiträgen).

quote:
Es muß jetzt etwas passieren. Und eine politische Lösung, und etwas anderes als eine politische Lösung dauert zu langsam, kann nur einen krassen Rundumschlag beinhalten, den man natürlich nachträglich lockern kann.

Das Problem sehe ich darin, das viele Gesetze, wenn sie mal eingeführt sind, einfach so bleiben. Selbst wenn sie ausdrücklich nur auf Zeit ausgelegt waren (z.B. die Schaumweinsteuer von anno dazumal zahlen wir noch heute obwohl sie nur vorübergehend sein sollte).

quote:
Nachbessern ist doch in der Politik an der Tagesordnung.
Vielleicht kann man diese Verordung ja auch als Chance sehen, die endgültige Lösung ist sie sicherlich nicht.

Ist im Moment die einzige hoffnung, die wir Hundehalter haben. Genaues wird die zeit bringen (und die Proteste).

quote:
Und was Ihre Probleme mit den Medien angeht: Wie ich bereits schrieb, der Einfluß auf die Meinung des gemeinen Bundesbürgers durch Bild, SAT1 und Konsorten ist mir auch klar. Wie schwer es ein Hundehalter heutzutage hat, wenn dort so ein Schwampf publiziert wird, ist mir auch klar.

Tja, das wird wohl unser größter Kampf.
Aber wie schon in anderen Beiträgen gesagt. Wir müssen an der Basis anfangen... jeder einzelne Hundehalter ist gefordert. Denn nur das gute Beispiel kann unser Image in der Bevölkerung auf dauer verbessern.

Viele Grüße

Michaela

IP: gespeichert

Christiane Schober
Junghündin / Junghund

Beiträge: 81
Von:
Registriert: Feb 2000

erstellt am 03. August 2000 um 09:57 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Christiane Schober anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Hallo Ulf,

auch ich möchte mich hier mal zu Worte melden und meinen alltäglichen Senf dazu abgeben
Ich denke dass sich im Laufe der vielen Beiträge hier in diesem Forum die Spreu vom Weizen getrennt hat. WIR Hundeliebhaber, die mit den vorurteilen, der Nichthundebesitzer nicht leben wollen, die ihre Hunde erziehen und Wert darauf legen mit ihren Tieren in der Gesellschaft bestehen zu können... tja und diejenigen die es immer noch nicht kappiert haben, dass Handlungsbedarf besteht.. in irgendeiner Weise. Ob die neuen Gesetze den gewünschten Erfolg bringen, ob die Gesetze zu unrealistisch und hart sind, ob die eigentlichen Schuldigen dadurch in ihren perversen Aktivitäten gebremst werden, dass wird die Zukunft zeigen. Es ist auf alle Fälle Fakt, dass von uns keiner möchte dass Menschen angefallen werden. Jeder Zwischenfall ist einer zuviel. Wir versuchen hier die Leute wachzurütteln, mit gutem Beispiel voranzugehen und eben nicht weiter zu provozieren. Sich auch nicht provozieren zu lassen, auch wenns nicht immer leicht ist. Hund über Mensch? Nein, ganz sicher nicht. Hund neben und Hund mit Mensch. Hund als Begleiter, als Bereicherung und Hund als Lebewesen an unserer Seite, Lebewesen mit Gefühl und Charakter, aber bitte auch Hund mit Erziehung, ja genau das wollen wir. Die Gesellschaft muss erkennen, dass es zwei Seiten gibt und das braucht Zeit. Mittlerweile denke auch ich, dass dieses Zucht- und Halteverbot wohl die einzige Lösung sein wird, aber nur weil einige Besitzer dieser Rassen zu unvernünftig und selbstherrlich sind um zu erkennen, was sie damit anrichten. Jetzt ist es soweit, was Conny so schön vormuliert hat, ob man überhaupt einen Bitti vom Bulli unterscheiden kann. Früher sicher nicht, aber durch die Medien sind auch die Nichthundekenner hellhörig geworden, haben sich die Bilder eingeprägt und erkennen diese Rassen besser als vorher. Eine Hetzjagt hat begonnen, leider Gottes nun auf alle Hundebesitzer, aber das wird sich wieder legen, wenn wir den Menschen zeigen, dass es auch anders geht. Hunde sind keine Roboter, auch bei anderen Rassen kann etwas passieren, dennoch muss man schon unterscheiden, ob es ein Ausrutscher war oder ob es am Potential der Rasse, kombiniert mit falscher Haltung und Erziehung, gekrönt von der Dummheit der Besitzer lag. Es könnte lles so schön und friedlich sein, wenn es nicht immer wieder Hundebesitzer gäbe, die der Meinung sind sie müssten Gott spielen, stünden über allem und jedem.

Christiane

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Unwichtig
Junghündin / Junghund

Beiträge: 6
Von:
Registriert: Jul 2000

erstellt am 03. August 2000 um 10:21 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Unwichtig anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Liebe Teilnehmer,
wie Sie bereits sehen, habe ich in gewissem Maße meine Meinung geändert und denke mittlerweile, daß es wirklich auch Leute gibt, die Kampfhunden gewachsen sind und sie auch halten können. Das Problem ist nur, und das wird leider Ihre durchaus positiven Bemühungen zerstören, die inhomogene Masse der HundehalterInnen. Hier wird wirklich versucht, konstruktive Kritik zu üben. Problem: Ein gewisser Typ Mensch (und ich denke, Sie wissen, was ich meine) macht diese Bemühungen wieder kaputt, zum Beispiel durch Morddrohungen an Bärbel Höhn, die eher das Gegenteil bewirken, was dieser bestimmte Typ Mensch aber offenbar nicht zu verstehen scheint. Und das ist genau das Problem: Solange es Ihnen nicht gelingt, sich von diesen Menschen zu lösen, werden Si nicht viel bewirken können. Ein Vergleich drängt sich mir hier auf: Ähnliches geschah bei den Castor-Transporten - Das Ziel friedvoll zu demonstrieren wurde durch vielleicht 200 gewaltbereite Menschen zerstört. Ähnlich wird es hier sein.
Gruß,
Ulf Butterweck

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Pit Bull Conny
Junghündin / Junghund

Beiträge: 9
Von:D, 73776 Altbach
Registriert: Jul 2000

erstellt am 03. August 2000 um 13:15 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Pit Bull Conny anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Hallo Ulf,
ich zeig Dir gerne die Stelle an der Du meintest Dir ein Urteil über das Aussehen von Hunderassen machen zu können. Geh also mal ganz ans Ende Deines Beitrages zu P.S. und lies Dir das nochmal durch.

quote:
Original erstellt von Unwichtig:
Liebe ForenteilnehmerInnen,
ich würde gern mal wissen wo Ihr/Sie den Rassismus in der Kampfhundeverordnung seht. Ein Zuchtverbot ist zwar sicherlich eine krasse Regelung, aber jetzt mal ehrlich: Wie ist denn dann das Problem in den Griff zu kriegen? Ich höre immer nur, daß die Kampfhundverordnung schlecht ist, aber Alternativen habe ich noch keine von den Haltern gehört. Das Gezetere gegen die Verantwortung hört sich für mich immer so an, als seien die angefallenen (und zum Teil GETÖTETEN!, ich erinnere daran, es geht hier um MENSCHEN!!!) Opfer nur so etwas wie eine Randerscheinung, die man eben in Kauf nehmen muß. Und tut mir leid, aber das setzt es bei mir aus: Hund und Mensch gleichberechtigt ist eine berechtigte Forderung, aber den Hund über den Menschen zu stellen, da stimmt irgendwas nicht!
Es ist mir auch klar, daß die Angriffe Einzelfälle sind und das die Medien gerne hetzen, der Einschaltquten wegen, aber weder lese ich die BILDung, noch sehe ich Explosiv und halte mich daher für reflektiert genug, hier ohne Polemik diskutieren zu können.
Denn wenn ich sehe, daß hier im Forum eine "KAMPFHUND-LÜGE" propagiert wird, dann muß ich leider spontag an die "Auschwitz-Lüge" denken.
Also hier die berechtigte Frage: Wie ist das Kampfhundproblem den sonst in den Griff zu kriegen, wenn nicht durch diese Verordnung? Ich bitte um konkrete Vorschläge!
Ulf Butterweck

Also hier:

P.S.: Eine Frage konkret zum Zuchtverbot: Wsa ist denn daran so schlimm, Pitbulls nicht mehr züchten zu dürfen? Diese Hunde stoßen mir aufgrund ihres Äußeren schon negativ auf, ein Fehlen von Pitbulls würde meiner Meinung nach die gesamte Hundewelt schon aus ästhetischen Gruünden bereichern.

[Diese Nachricht wurde von Unwichtig am 14. Juli 2000 editiert.]


Sei doch mal so gut und schau im Rasselexikon nach (auch sonst existieren massenweise Fotos über Pit Bulls, Staffords und Bullterrier). Ich vermute nämlich wirklich ganz stark, daß Du die Pit Bulls mit Bullterriern verwechselst (passiert komischerweise ganz vielen, selbst Hundebesitzern)
Bis bald
Petra


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Unwichtig
Junghündin / Junghund

Beiträge: 6
Von:
Registriert: Jul 2000

erstellt am 03. August 2000 um 14:46 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Unwichtig anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Liebe Conny,
ich denke wir reden beide von derselben Art Hund, nämlich dem, der im Volksmund auch gerne Schweinehund genannt wird. Das ist also kein Pitbull sondern ein Bullterrier? Na gut, man lernt nie aus. Sorry.
Gruß, Ulf B.

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Krenz-May, Michaela
Junghündin / Junghund

Beiträge: 84
Von:D,56204 Hillscheid
Registriert: Mai 2000

erstellt am 03. August 2000 um 15:57 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Krenz-May, Michaela anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Hallo Ulf,

da hast Du im Großen und Ganzen zwar Recht... aber wir kämpfen trotzdem!!!

quote:
Das Problem ist nur, und das wird leider Ihre durchaus positiven Bemühungen zerstören, die inhomogene Masse der HundehalterInnen. Hier wird wirklich versucht, konstruktive Kritik zu üben. Problem: Ein gewisser Typ Mensch (und ich denke, Sie wissen, was ich meine) macht diese Bemühungen wieder kaputt,...

Genau das ist das Problem! Und keine der jetzt erlassenen Verordnungen wird das in den Griff bekommen.
Meiner Meinung nach wäre die einzige richtige Lösung der s.g. Hundeführerschein! Und zwar für alle Hundehalter jedweden Alters und jede Hunderasse.
Denn die wahren Hundehalter dürften vor soetwas keine Angst haben:

  • Sach- und Fachkundeprüfung für den richtigen Umgang mit einem Hund
  • Wesensüberprüfung des Hundes (z.B. alle 2 Jahre)
  • Haftpflichtversicherung für jeden Hund
  • Kennzeichnung des Hundes (Tätowierung o. Chip)
  • Führungszeugniss
  • etc.

Für Kraftfahrer funktioniert das ja schließlich auch. Und die Fachkundeprüfung könnte man sogar (wie bei den Führerscheinklassen) je nach Art des zu haltenden Hundes unterschiedlich gestalten.

Das schöne an diesem System wäre - man bräuchte keine Hunderassen verbieten!!!
Es dürfte nur nicht Jeder jeden Hund halten!!! Aber ich darf ja schließlich mit meinem Pkw-Führerschein auch keinen Omnibus fahren!!!

Viele Grüße

Michaela

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