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  sollen Hunde Papiere haben?Warum gibt es so unterschiedliche Preise bei den Welpen?

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Autor Thema:   sollen Hunde Papiere haben?Warum gibt es so unterschiedliche Preise bei den Welpen?
pkrescheck
Junghündin / Junghund

Beiträge: 11
Von:Deutschland,61250 Usingen
Registriert: Okt 2001

erstellt am 27. Oktober 2001 um 13:14 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von pkrescheck anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Wenn Sie eine Meinung dazu haben,bitte ich um eine Nachricht

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uwe
Leithund

Beiträge: 197
Von:06179 Steuden
Registriert: Jan 2000

erstellt am 27. Oktober 2001 um 16:36 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von uwe anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Sehr geehrte Frau Krescheck,

zunächst ein paar Gedanken und Empfehlungen zu Ihrer ersten Frage:

>>>Sollen Hunde Papiere haben?<<<

Ein eindeutiges und generelles "Ja" kann man wohl auf diese Frage nicht geben, wenn ich persönlich auch dazu neige.

Würde die Frage jedoch auf Rassehunde bezogen werden, ist nur ein stricktes "Ja" denkbar.

Ich denke, dass jeder Welpeninteressent zunächst für sich selbst die Entscheidung treffen sollte, was er mit dem Hund mal vor hat oder was er sich bereits beim Welpenkauf für die Zukunft mit dem Hund offen halten möchte.

Oft sind Vereinszugehörigkeit, Hundezucht, Ausstellungswesen, Leistungssport und viele andere Betätigungen mit dem Hund abhängig von der "Echtheit eines Hundes", welche i.d.R. ausschliesslich durch eine anerkannte Ahnentafel nachgewiesen werden kann.

Wenn die Kaufentscheidung also für einen Rassehundewelpen fällt, dann immer nur auch mit einer Ahnentafel - sprich mit Papieren.

Mischlingshunde erhalten i.d.R. keine wirkliche Ahnentafel, sondern in manchen Vereinen Abstammungsnachweise. Der Unterschied besteht hierbei in der Anzahl der nachgewiesenen Generationen und deren vollständiger Nachweis.

Hundewelpen von gleichrassigen Elterntieren, welche auf dem freiern Markt ohne Papiere angeboten werden, gelten immer als Mischlinge und werden wohl in keinem der ungezählten Vereine zur ernsthaft betriebenen Zucht zugelassen.

Auch aus folgender Betrachtung heraus sollte sich jeder, der einen reinrassigen Welpen kaufen möchte, bewusst sein, dass die Ahnentafel ein absolutes "MUSS" ist:

Wenn die gleichrassigen Elterntiere einen Ahnennachweis haben, gesund und rassetypisch sind (also dem Rassestandard entsprechen), waere es für den Züchter wirtschaftlich ein völliger Blödsinn, die Welpen ohne Ahnentafel anzubieten.

Landauf und landab hört man doch immer wieder, dass Welpen ohne Papiere oft für weit weniger Geld verkauft wrden, als Welpen mit Ahnennachweis. Hier sind Differenzbeträge von bis zu 1.000,- DM, in der Regel zwischen 300,- bis 500,- DM bekannt.

Das ist diesseitig nicht nachvollziehbar, denn es drängen sich folgende Fragen auf:

- Frisst ein Welpe ohne Papiere weniger?
- Kosten die Impfungen für einen Welpen ohne Papiere nix?
- Wird ein Welpe ohne Papiere mit weniger Zeitaufwand und Liebe aufgezogen?

oder
- Wird der Welpeninteressent von den Züchtern, welche die reinrassigen Welpen ausschliesslich mit Ahnennachweis abgeben etwa über den Tisch gezogen?
Die letzte Frage ist ganz deutlich aus hiesiger Sicht zu verneinen, denn der Aufwand, welchen seriöse Hundezüchter vor der Zucht und waehrend der Aufzucht betreiben, ist in vielen Fällen selbst mit 2.500,- DM nicht abzugelten.

Also bleiben oben genannte Fragen offen. Denken Sie vor dem Kauf eines Hundewelpen auch darüber einmal nach.

Werden Rassehundewelpen ohne Papieren angeboten, sind nicht selten die Elterntiere entweder krank oder absolut nicht dem Rassestandard entsprechend, sodass die Welpen halt keine Ahnentafeln bekommen. Einen solchen Welpen sollte man dann nicht kaufen, um dem Vermehrer, denn ein Züchter würde eine solche Verpaarung nicht zulassen, nicht dem Markt für kranke oder potentiell kranke Hundewelpen zu bereiten.

Durchaus ist es auch denkbar, dass die Welpen keine Papiere bekommen, weil der Züchter nicht die vorgeschriebene Zuchtpause einhält. Auch solche Welpen sollte man jedoch nicht kaufen, denn diese sind dann "auf Teufel komm raus" zu Lasten des Muttertieres vermehrt worden. Auch solche Praktiken sollten Sie nicht durch den Kauf unterstützen und fördern, denn:

Kaufen Sie nie einen Welpen aus Mitleid, denn Sie schaffen dadurch nur Platz für neues Elend und schliesslich neues Mitleid!!


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uwe
Leithund

Beiträge: 197
Von:06179 Steuden
Registriert: Jan 2000

erstellt am 27. Oktober 2001 um 23:25 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von uwe anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Sewhr geehrte Frau Krescheck,

nun zu Ihrer zweiten Frage:
>>>>Warum gibt es so unterschiedliche Preise bei den Welpen? <<<<

Der Preis eines Hundewelpen wird von jedem Züchter selbst, manchmal kalkuliert, machmal willkürlich festgelegt oder aber auch von dessen Verein vorgeschrieben.
So werden Sie, wenn Sie dieses Thema ernsthaft recherchieren, feststellen, dass (in bestimmten Vereinen) ein Verstoss eines Züchters gegen solche, eigentlich kartellrechtlich verbotenen, Preisabsprachen bis zum Ausschluss aus dem Verein führen können. Hierfür sind nicht wenige der VDHzugehörigen Vereine und Clubs unter Insidern bekannt.

Aber nicht unwesentlich erscheint mir bei der Beantwortung Ihrer Frage auch der Fakt, dass sehr viele Züchter der Hundezucht aus Hobby und der Freude am Hund fröhnen und einer kaufmännischen Kalkulation selbst nicht fähig sind.

Da werden Argumente gebracht, wie z.B.

- Nee den Zeitaufwand rechne ich nicht
- Grundstückskosten ? Warum soll ich denn Grundstückskosten einkalkulieren, das Grundstück habe ich doch sowieso. (hier wird absolut unterschlagen, dass jede Hundehaltung auch konkrete Spuren an einem Grundstück hinterlässt)

Viele Züchter, gerade viele Hobbyzüchter, halten die Hunde in der Wohnung und haben somit keine Aufwendungen für Futterküche, Wurfräume, Zwingeranlagen, Quarantänestation etc. Wer nun aber wieder glaubt, dass dies dann die "preiswerteren Züchter" seien, der wird oft eines besseren belehrt, durch z.B. die o.g. Preisabsprachen in vielen Vereinen, insbesondere der VDH-Vereinen.

Beispiel:
ein Beaglewelpe in unserer gewerblichen, nach kaufmännischen Gesichtspunkten geführten Rassehundezuchtanlage kostet, wenn er 12 Wochen alt ist und somit durchgeimpft, eineindeutig gekennzeichnet, mehrfach entwurmt und entfloht wurde, inklusive anerkannter Ahnentafel und der abzuführenden MwSt. nur 1.650,- DM. Versuchen Sie mal einen solchen Beaglewelpen z.B. aus dem VDH-Beagleverein (BCD e.V.) zu diesem Preis zu bekommen.

Da werden die Beaglewelpen bereits ab der achten Woche abgegeben und der Käufer muss somit in der 12.-14.- Woche die Tollwutimpfung zuzüglich bezahlen und trägt auch noch das Risiko in der 9 - 12. Woche, welches hier näher beschrieben wird:
http://www.rassehunde.de/ratgeber/document/abgabe.html

Da brüstet man sich "Hobbyzüchter" zu sein, hält seine Hündin in der Wohnstube und zieht die Welpen nicht selten im Bad oder im Keller auf, überträgt das Risiko durch frühzeitigen Verkauf auf den Käufer, hat keine Amortisationskosten für eine Hundezwingeranlage und sonstiges zu kalkulieren und verkauft Ihnen den Beagle nicht unter 1.800,- DM. Ich kenne keinen "Hobbyzüchter" aus o.g. Verein, welcher auf die Idee kommt Mehrwertsteuer abzuführen. Siehe auch:
http://www.rassehunde.de/gaeste/archiv/derschei.html#Der3

Logisch nachzuvollziehen oder gar vom Kunden nachrechenbar ist ein solcher Preis dann nicht, oder?

Zusammengefasst kann ich Ihnen nur empfehlen, sich einen Gesamteindruck immer selbst zu verschaffen und in keinster Weise dem Marktgeschrei - gerade hier im Internet - so mancher "Hobbyzüchter" auf den Leim zu gehen.

siehe auch: http://www.rassehunde.de/themen/themen.html


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pkrescheck
Junghündin / Junghund

Beiträge: 11
Von:Deutschland,61250 Usingen
Registriert: Okt 2001

erstellt am 27. Oktober 2001 um 23:58 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von pkrescheck anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
ich bin schon seit 9 Jahre Züchter von Jack-Russell-Terrier.Ich höre immer wieder,ich will nicht züchten und brauche keine Papiere.Papiere sind nicht dazu da wegen Zucht sondern das der Züchter vom Verein überwacht wird.Ich muss bei meinem eigenem Rüden anfragen ob er meine Hündin decken darf, dann wird vom Verein nachgeschaut ob die Gene passen oder ob Erbkrankheiten in dieser Verbindung vorkommen können.Erst dann kommt das o.k.zum Decken.Normalerweise bekommt man für Mischlingshunde kein Papiere.Leider gibt es viele Vereine bzw. Clubs für jede Hunderasse die alle mögliche Papiere ausstellen. Ich war zum Beispiel mal im ACH.Es war mein erster Jack-Russell ohne Papiere.Er bekam Papiere ausgestellt und ich bekam eine Zuchterlaubnis,obwohl der Hund einen Genfehler hatte und nicht richtig laufen konnte.Dazu kam noch ,das der Hund ein Zwitter war.Bei den ACH Ausstellungen bekam der Hund immer ein Vorzüglich und ein Pokal!!! Das ist doch eine Schande.Da kann ich nur sagen: Vorsicht vor solchen Vereinen!!Die Welpenkäufer wissen das leider nicht,sehen die Pokale und denken sie hätten einen tollen Hund gekauft.Ich wusste das ich seriös Züchten wollte, auch wenn nicht jeder Hund Vorzüglich bekommt.So ist es aber richtig und ich kann mich richtig freuen,wenn ich ein Vorzüglich dabei raus kommt!Ich kann auch nicht verstehen,wenn man einen Rassehund für 400.-Dm angeboten bekommt.Wenn man bedenkt das der Welpe ab der dritten Woche bestes Welpenfutter zur Muttermilch dazu bekommt.Dann braucht er noch bis zur Abgabe 4*Wurmkuren und mindestens eine Impfung. Das übersteigt schon 400.-DM.Wenn man es richtig macht,müssen die Hündinen und Rüden auf zwei Zuchtzulassungen.Das kostet auch Geld.Für die Papiere und Deckscheine möchte der Verein auch Geld.Geht man zu einem fremden Rüden zahlt man ab 500.-DM.Aber nur durch einen seriösen Verein ist es Gewährleistet das der Hund im Welpenalter gut versorgt ist.Ich bitte um weitere Stellungsnahme

[Dieser Beitrag wurde von uwe am 28. Oktober 2001 editiert.]

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pkrescheck
Junghündin / Junghund

Beiträge: 11
Von:Deutschland,61250 Usingen
Registriert: Okt 2001

erstellt am 28. Oktober 2001 um 00:14 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von pkrescheck anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Dazu kann ich nur eines sagen:Wir geben unsere Welpen auch mit acht Wochen ab.Wenn der Welpe so in der 5Woche Zähne bekommt,geht die Hündin gar nicht mehr so oft hin,weil ihr das seugen weh tut.Ab der siebten Woche beißt die Hündin ihre Welpen weg und läßt sie gar nicht mehr saufen.In dieser Prägungsphase schließt sich der Welpe mehr dem Menschen an. Dann gehört er zu seinem neuen Besitzer.
Ich kenne jemand der hält seine Hunde im Pferdeanhänger.Sie bekommen Essensreste zu fressen.Werden nicht entwurmt und geimpft und mit 6 Wochen abgegeben.Er verlangt für so einen Hund 950.-DM. Natürlich haben die Welpen keine Papiere.Ein Verein würde das nicht mit machen!Ich kann nur sagen: Dieser Mann verdient Geld.Er hat ja keine Auslagen.Aber glauben Sie, das er gesunde Hunde verkauft?Übrigens über den VDH denke ich genau so

[Dieser Beitrag wurde von uwe am 28. Oktober 2001 editiert.]

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pkrescheck
Junghündin / Junghund

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Von:Deutschland,61250 Usingen
Registriert: Okt 2001

erstellt am 28. Oktober 2001 um 01:11 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von pkrescheck anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat

ich habe Ihren Beitrag gelesen man soll keinen Hund unter 12 Wochen kaufen.Unsere Hunde fressen nicht in der siebten Woche sondern in der dritten.Wir bieten es früh an damit die Hündin nicht so ausgelaugt wird.Unsere Welpen laufen schon ab der dritten Woche.Ab der fünfte Woche bekommen sie Zähne.Die Mutter geht ab dieser Zeit immer weniger zu ihren Welpen,da ihr das säugen durch die spitzen Welpenzähne weh tut.Ab der siebten Woche narbelt sie ihre Welpen ganz ab,das ist der Moment wo sich der Welpe dem Menschen mehr anschließt.Übrigens Parvo gibt es nicht nur in der 9-12 Woche sondern der Welpe kann es ab der 5 Woche bekommen.Da man Parvo mit den Schuhen übertragen kann,ist es auch bei Ihnen möglich,wenn Besucher kommen.Ich habe in einer Tierklinik gearbeitet und kenne mich aus!Unsere Welpen werden in der fünfte Woche mit Parvo Lebendimpfstoff geimpft.Lebendimpfstoff wirkt schon in wenige Tage.In der achten Woche folgt die 4 fach Impfung.Parvo wird wiederholt dazu kommt Staube und Leberschutz.
Jetzt ist es besser den Welpe in gute Hände abzugeben,als das er noch ein Monat beim Züchter ist,die Mutter sich sowieso nicht mehr drum kümmert und er sich zu viel an den Züchter bindet.Damit vertrete ich auch die Meinung meiner Tierklinik

[Dieser Beitrag wurde von uwe am 01. November 2001 editiert.]

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wurann
Junghündin / Junghund

Beiträge: 11
Von:Sachsen, 04420 Markranstädt
Registriert: Apr 2000

erstellt am 01. November 2001 um 20:27 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von wurann anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Ich halte meine Pudel ganz bestimmt artgerecht und doch liebevoll im Haus, sie schlafen sogar im Bett. Trotzdem haben wir immer Probleme mit Welpenkäufern, die ganz entsetzt sind, wenn sie den Preis (950,00 DM) hören. Dabei ist das garantiert nicht zu teuer!!! Sie haben recht, die vielen Aufwendungen: Zufütterung, Entwurmmittel, Impfungen, Wurfabnahme, Deckgebühr, Tierarztuntersuchung, Tätowierung und, und, und, die gehen ganz schön ins Geld.
Reich werden kann man mit der Hundezucht nicht.
Wir geben uns immer besonders viel Mühe mit den Welpen, sie gehen an der Leine und sind sauber bei Abgabe, nur wenn der Käufer nicht warten kann, geben wir sie in der 8. Woche weg, sonst behalten wir sie länger, sie müssen ja auch geprägt werden.
Uns macht der Umgang mit den Tieren sehr viel Freude, ist das nicht die Hauptsache?
Mit unseren bisherigen Welpenkäufern haben wir guten Kontakt, ich finde, das spricht auch für eine gewisse Qualität unserer Tiere.
Und wenn die Welpen dann auf Ausstellungen vorgestellt werden und sehr gut beurteilt werden, dann ist das für uns der Beweis, daß wir alles richtig machen!

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pkrescheck
Junghündin / Junghund

Beiträge: 11
Von:Deutschland,61250 Usingen
Registriert: Okt 2001

erstellt am 01. November 2001 um 21:22 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von pkrescheck anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
unsere Hunde schlafen auch teilweise im Bett!Tagsüber liegen sie gerne neben uns auf dem Sofa und schmusen.Ein Jack-Russell ist zwar lebhaft aber auch total verschmust.Wie ist es mit Ihrer Hündin,beißt sie nicht ihre Welpen fort ab einem bestimmten Alter? Übrigens,die Prägungsphase beginnt schon ab der fünfte Woche,also beim Züchter.Erlebt der Hund da schon etwas schlechtes,behält er das sein Leben lang im Gedächnis.Da die Prägungsphase bis in die 14 Woche anhält,emfehlen wir unseren Welpenkäufer die Welpenspielstunde.Wir werden auch öfters von den Käufer besucht.Es macht Spass seinen Hund wieder zu sehen und Sie werden es nicht glauben:wir werden selbst, wenn der Hund schon älter ist erkannt und begrüßt!!

[Dieser Beitrag wurde von uwe am 01. November 2001 editiert.]

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Maus
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Von:Deutschland 24885 Sieverstedt
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erstellt am 01. November 2001 um 23:16 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Maus anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Also wir geben unsere Welpen auch ab der 8.Woche ab an Leute die sich mit Hunden auskennen und ab der 10. Woche an Leute die noch nie einen Hund hatten.Das klappt sehr gut.Und mit Preisen zwischen 1000,-DM bis 3000,-DM (je nach Rasse)muß man rechnen wenn man einen Rassehund möchte.

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pkrescheck
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erstellt am 02. November 2001 um 13:39 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von pkrescheck anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
darf ich mal fragen was ihr für Hunde züchtet?

[Dieser Beitrag wurde von uwe am 03. November 2001 editiert.]

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Maus
Junghündin / Junghund

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erstellt am 02. November 2001 um 20:26 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Maus anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Ich züchte weiße Schäferhunde und mein Mann Shetland-Sheepdogs ( Shelties)

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pkrescheck
Junghündin / Junghund

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erstellt am 02. November 2001 um 22:40 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von pkrescheck anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
haben Sie auch das Problem,das manche Welpenkäufer schockiert sind,wenn Sie sagen was der Hund kostet?Oder liegt es an bestimmte Rassen das manch einer meint,er könnte ein Hund mit Papiere für 400.-DM bekommen

[Dieser Beitrag wurde von uwe am 03. November 2001 editiert.]

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Maus
Junghündin / Junghund

Beiträge: 78
Von:Deutschland 24885 Sieverstedt
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erstellt am 03. November 2001 um 18:21 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Maus anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Bei mir hat einer mal gefragt ob er die Welpen für 50,-DM bekommt wenn er zwei nimmt.Er hat natürlich keinen bekommen.Manche akzeptieren den Preis und andere wollen runterhandeln und sind dann sauer wenn man es nicht macht.

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pkrescheck
Junghündin / Junghund

Beiträge: 11
Von:Deutschland,61250 Usingen
Registriert: Okt 2001

erstellt am 03. November 2001 um 23:03 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von pkrescheck anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat

Das ist unverschämt!!Selbst im Tierheim zahlt man ab200.-DM für kleine Rassen, je größer der Hund je mehr zahlt man.Die Tiere im Tierheim tun mir zwar sehr leid,aber leider sind viele auch sehr Verhaltensgestört


Zitat:
Original erstellt von Maus:
Bei mir hat einer mal gefragt ob er die Welpen für 50,-DM bekommt wenn er zwei nimmt.Er hat natürlich keinen bekommen.Manche akzeptieren den Preis und andere wollen runterhandeln und sind dann sauer wenn man es nicht macht.


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Maus
Junghündin / Junghund

Beiträge: 78
Von:Deutschland 24885 Sieverstedt
Registriert: Mai 2001

erstellt am 06. November 2001 um 22:26 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Maus anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Viele Hund haben auch ein schweres Schicksal hinter sich,kein Wunder das sie dann gestört sind.Ich bin immer froh das keiner unser Babies dort gelandet ist.


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pkrescheck
Junghündin / Junghund

Beiträge: 11
Von:Deutschland,61250 Usingen
Registriert: Okt 2001

erstellt am 06. November 2001 um 22:56 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von pkrescheck anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Ich kann nur hoffen,wenn jemand 1300.-DM bezahlt,das er nicht so einfach einen Hund aussetzt.Manchmal spielt natürlich Geld auch keine rolle.Mit den meisten Welpenkäufer haben wir auch noch Kontakt oder werden Besucht.In neun Jahre Zucht kann man leider nicht alle Hunde im Auge behalten.Ich kann nur hoffen,wenn jemand seinen hund nicht mehr will,das er zu uns zurück kommt.Wir machen auch Urlaubsbetreuung,das wäre auch kein Grund um ein hund auszusetzen.Es gibt sowieso kein Grund ein Tier auszusetzen!!

Zitat:
Original erstellt von Maus:
Viele Hund haben auch ein schweres Schicksal hinter sich,kein Wunder das sie dann gestört sind.Ich bin immer froh das keiner unser Babies dort gelandet ist.



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Fraenze
Welpe

Beiträge: 2
Von:36433 Moorgrund OT Waldfisch
Registriert: Nov 2001

erstellt am 27. November 2001 um 13:54 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Fraenze anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Ich finde es nicht in Ordnung zu behaupten, da? man ja keine Hunde ohne Papiere kaufen darf.
Wir haben selbst einen reinrassigen Hund ohne Papiere und sie ist mittlerweile fast 3 Jahre alt und sie ist kerngesund. Wir achten auf die Ernährung und gehen viel mit ihr spazieren.
Ich finde es nicht gut, wenn man Geld dafür verlangt, wenn man Tiere mit Liebe aufzieht. Man sollte sich eher an diesem Glück erfreuen und nicht nich Geld dafür verlangen. Ich meine, wir btreiben keine Zucht. Unser Hund hat jetzt seinen ersten Wurf bekommen und ich suche einfach nur Menschen, die sich einen Hund wünschen und ihn liebevoll behandeln. Außerdem muß eine Hündin doch bis zu einem bestimmten Lebensjahr einmal geworfen haben, damit sich die Gefahr von Gebärmutterkrebs herabsetzt und wir unseren Hund lieben überalles.

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teliona
Welpe

Beiträge: 2
Von:d,91217 hersbruck
Registriert: Apr 2002

erstellt am 18. April 2002 um 01:16 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von teliona anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von pkrescheck:

Das ist unverschämt!!Selbst im Tierheim zahlt man ab200.-DM für kleine Rassen, je größer der Hund je mehr zahlt man.Die Tiere im Tierheim tun mir zwar sehr leid,aber leider sind viele auch sehr Verhaltensgestört



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teliona
Welpe

Beiträge: 2
Von:d,91217 hersbruck
Registriert: Apr 2002

erstellt am 18. April 2002 um 01:43 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von teliona anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
sorry,muß mich wohl erstmal dafür entschuldigen daß ich keine ahnung von computern habe.nun zum thema.ich habe einen sogenannten rassehund mit "papieren".als ich ihn mit ca.18wochen bekam hatte er für sein kleines leben schon viel mitmachen müssen.er kam mit etwa 8wochen von seinem züchter weg zu seinen neuen besitzern,welche dann "über nacht"ein baby bekamen und keinen hund mehr brauchen konnten,er wurde dann in einen stall gesperrt,wo er nichts mehr zu fressen bekam,kein gassi gehen durfte und ab und zu mal geschlagen und in der tür eingezwickt wurde.er wurde dann von einem tierschutzverein gerettet und kam in einen spielzeugladen mit angeschlossener zoohandlung wo ihn mein freund für 250dm kaufte.er war nicht stubenrein,hatte einen freßwahn und furchtbar angst vor allem.inzwischen haben wir alles im griff.er ist jetzt 11,5jahre und kann inzwischen sogar mit anderen hunden.aber seine ahnentafel hat ihm bei nichts geholfen! das andere ist,ich bin seit längerem in unserem tierheim tätig und muß sagen daß die meisten hunde mit verhaltensstörungen diese mitbringen und nicht im th erwerben sonder´n sie vielfach hier wieder ablegen und dadurch erst vermittelbar werden.und leider landen "unbequeme"hunde immer wieder hier,mit oder ohne papiere!

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deahde927
Welpe

Beiträge: 2
Von:
Registriert: Jun 2002

erstellt am 01. Juli 2002 um 12:22 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von deahde927 anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
[QUOTE]Original erstellt von wurann:
[B]Ich halte meine Pudel ganz bestimmt artgerecht...

Ich habe am 07.01.2001 ein 3 Monate junges Dackelmädchen gefunden. Am 15.05. diesen Jahres hat es mich leider wieder verlassen - für immer. Ich hätte mir nie einen Hund gehalten, nun geht es nicht mehr ohne.
Die Suche nach einem neuen Gefährten gestaltet sich jedoch äußerst schwierig. Warum? Weil ich Tierhandel verabscheue! Die ganze Preisdiskussion hier ist völlig abwegig, ist klar wenn nur Züchter diskutieren. Tierhandel ist eine Art völlig legaler Prostitution, mit der einige (sicher nicht alle) durchaus richtig Geld machen. Vor allem die, die sich die Zeugungskraft ihres preisgekrönten Rüden - nicht selten weder schön als Hund noch vom Wesen her rassegerecht - für unverschämtes Geld bezahlen lassen. Klar das andere diese Gage auf ihre Welpen umlegen, zuzüglich der Kosten die für Tierarzt und Versorgung entstehen. Ein weiteres völlig abwegiges Argument ist, den Preis für den Welpen hochzuhalten, nur damit er nicht ausgesetzt wird wie mein Dackelmädchen. Also doch Profit? Mir wird nichts andres übrigbleiben als solange zu warten, bis ich wieder einmal in die Rolle des Retters springen kann. Die Dankbarkeit des Hundes ist weit mehr als "Danke, daß du 1200,- Mark (oder wieviel auch immer) für mich gelegt hast.
Ich dachte Tierzucht wäre ein Hobby.

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uwe
Leithund

Beiträge: 197
Von:06179 Steuden
Registriert: Jan 2000

erstellt am 01. Juli 2002 um 12:51 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von uwe anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von deahde927:
Die Suche nach einem neuen Gefährten gestaltet sich jedoch äußerst schwierig.


Aber in den interakltiven Zeiten von heute doch nicht mehr: http://www.welpengesuche.de
oder auch http://www.welpenvermittlungen.de
oder auch http://rassehunde.de/ratgeber/tierheim/thstart.html

Zitat:

Also doch Profit?


Jeder ehrliche Züchter wird zugeben, dass auch er diesen sehr gerne erzielen würde, aber das ist halt wirklich nur auf einer betriebswirtschlich basierenden Kalkulation möglich. Wer behauptet, Hunde zu züchten, um diese dann zu verschenken, lügt und versucht seine Welpeninteressenten für doof zu verkaufen.
Zitat:

Mir wird nichts andres übrigbleiben als solange zu warten, bis ich wieder einmal in die Rolle des Retters springen kann. Die Dankbarkeit des Hundes ist weit mehr als "Danke, daß du 1200,- Mark (oder wieviel auch immer) für mich gelegt hast.

http://rassehunde.de/ratgeber/tierheim/thstart.html
Zitat:

Ich dachte Tierzucht wäre ein Hobby.


Ja klar doch, aber eben ein Hobby, was nicht nur Geld kostet, sondern manchmal, wenn auch seltenst, ein paar Mäuse abwirft. Meistens jedoch sind die Kosten weit höher, als die Einnahmen.

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Ihr / Euer Leithund in diesem Forum

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deahde927
Welpe

Beiträge: 2
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Registriert: Jun 2002

erstellt am 03. Juli 2002 um 11:11 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von deahde927 anzusehen!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Kein Profit wird es nur dann geben, wenn mal etwas schiefläuft. Ansonsten wird wohl kein Züchter einen Welpen untem dem abgeben, was ihm als Unkosten entstand. Wenn das sogar in meiner Verwandtschaft so läuft, und das mit einem "Zufallswurf" eigener Hunde, ohne Papiere (hellbraune Cocker-Spaniel), dann braucht mir keiner etwas andres erzählen.
Nur eines ist richtig: Die Warnung aller Menschen vor dem Kauf von Welpen ausländischer Vermehrungs-Mafia. Offensichtlich stammte mein Dackelmädchen (zwerg, rot-langhaar) aus einer tschechischen oder andren ost-europäschischen Welpen-Maschinerie und wenn es keine Vergiftung war das sie mit 1,5 Jahren qualvoll das Leben kostete, dann war es mit Sicherheit eine Heimtückische Erkrankung. Tiere von solchen Märkten sind häufig schon schwerkrank wenn man sie mit nach Hause nimmt und bringen unsägliches Leid über ihre Menschen. Ich habe meine Kleine als Findling aufgenommen wie ein Kind, so schmerzt dann auch der Verlust nach Tagen Qual.

mfg Kay

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